Konzertsaison 2026/27
Konzertsaison 2026/27
Liebe Freundinnen und Freude der Kammermusik,
die Konzertsaison 2026/27 erwartet Sie - mit einem attraktiven Programm und vielen einzelnen Höhepunkten. Wir starten am 10. Oktober 2026 mit einem Konzert von Christian Zacharias und enden mit unserem 2. Sommerfestival am 26./27. Juni 2027.
Mit dem 1. Juli 2026 hat für alle Mitglieder und Abonennt*innen der Vorverkauf begonnen. Für Kartenwünsche oder ein neues Abonnement wenden Sie sich bitte direkt an Herrn Steven Engel unter konzertkarten@hannover-stadt.de bzw. telefonisch unter 0511 168 38026. Wahlabonnenten nutzen bitte auch diesen Weg der Kontaktaufnahme zur Mitteilung Ihrer Wunschtermine.
Der allgemeine Vorverkauf öffnet am 1. August 2026. Ab diesem Termin ist der Onlineshop http://www.ticket-onlineshop.com/ols/herrenhaeuser-gaerten freigeschaltet. Wir freuen uns, dass wir wie schon in den letzten Jahren die Eintrittspreise unverändert halten konnten.
Saison 2026/27 - Ausblick
Broschüre 2026/27
10. Oktober ‘26, 19.00 Uhr, Orangerie
Mit freundlicher Unterstützung der Anja Fichte Stiftung
„Sein Ansatz ist oft akribisch und detailliert, mit besonderem
Augenmerk auf Klarheit und Ausgewogenheit des Klangs, die
die Transparenz der musikalischen Linien und den strukturellen
Zusammenhalt betont, so dass der Diskurs natürlich fließen
und jede thematische Einheit mit ihrem eigenen Charakter
glänzen kann, ohne dass die Einheitlichkeit verloren geht.“
Christian Zacharias ist der Erzähler unter den Dirigenten
und Pianisten seiner Generation. In jeder seiner durchdachten,
detailgenauen und klar artikulierten Interpretationen wird
deutlich: Zacharias ist bemüht herauszufinden, was hinter den
Noten steckt.
Mit einer einmaligen Kombination von Integrität und Individualität,
brillanter sprachlicher Ausdrucksfähigkeit, tiefem
musikalischen Verständnis und einem sicheren künstlerischen
Instinkt, sowie mit seiner charismatischen und einnehmenden
Künstlerpersönlichkeit, etablierte sich Christian Zacharias
nicht nur als weltweit führender Dirigent und Pianist, sondern
auch als musikalischer Denker. Zahlreiche umjubelte Konzerte
mit den weltbesten Orchestern, herausragenden Dirigenten
und Solisten sowie Aufnahmen zeichnen seine internationale
Karriere aus.
Christian Zacharias wurde vielfach geehrt, u. a. mit dem
Midem Classical Award Artist of the Year 2007, der ehrenvollen
Auszeichnung Officier dans l’Ordre des Arts et des Lettres
des französischen Staates sowie einer Auszeichnung aus
Rumänien für seine Verdienste um die Kultur. Im Jahr 2016
wurde Christian Zacharias zum Mitglied der Königlichen
Schwedischen Akademie für Musik ernannt.
Der Pianist Christian Zacharias eröffnet unsere Konzertsaison
mit einem ungewöhnlichen Soloprogramm: Haydn und Schubert
begegnen Couperin, Scarlatti und Poulenc.
François Couperin, auch bekannt als „Le Grand“ („der Große“),
gilt als der bedeutendste französische Komponist, Organist und
Cembalist des Barock. Er prägte entscheidend die Musik am Hof
von Ludwig XIV. und zeichnete sich als Meister der musikalischen
Miniatur aus.
Domenico Scarlatti, genau wie Bach und Händel im Jahr 1685
geboren, ist heute vor allem für seine 555 (!) revolutionären Tastensonaten
bekannt. Auf dem Cembalo wie auf dem modernen
Konzertflügel stellen diese wunderbaren Stücke einen Kosmos
der pianistischen Möglichkeiten dar und sind in ihrer spielerisch
- ernsten Charakteristik ein wunderbares Gegenstück zu Bachs
Wohltemperiertem Klavier.
Joseph Haydn hat die Gattungen der Sinfonie und des Streichquartetts
zur Blüte gebracht und verfasste 53 Klaviersonaten,
deren Bedeutung neben den Sonaten Mozarts und Beethovens
immer stärker wahrgenommen wird.
Franz Schubert hat sein gesamtes kurzes Leben hindurch komponiert
wie besessen. Der 31-jährige hinterließ etwa 600 Lieder,
Streichquartette, Werke für große und kleine Kammermusikbesetzungen
– und einmalig schöne Klaviermusik, wie die sechs
wunderbaren Moments musicaux.
Mit Francis Poulenc öffnet Christian Zacharias die Tür ins
20. Jahrhundert. Das Schaffen des französischen Komponisten und
Pianisten lässt sich als eine originelle musikalische Handschrift
beschreiben, die zwischen melancholischem Ernst, religiöser Tiefe
und spielerischem, oft ironischem Witz changiert.
Joseph Haydn (1732 – 1809)
Sonate G-Dur Nr. 52,
Hob XVI/39
Franz Schubert (1797 – 1828)
Moments Musicaux
D 780 op. 94
Joseph Haydn
Sonate C-Dur, Hob. XVI/48
François Couperin (1668 – 1733)
Les Moissonneurs
Les Charmes
Les Barriquades Mystérieuses
Francis Poulenc (1899 – 1963)
Mouvements Perpétuels
Improvisation 13
Improvisation 15
„Hommage à Edith Piaf“
Intermezzo 2
Mélancolie
Domenico Scarlatti (1685 – 1757)
Sonate c-Moll K. 158
Jacques Forestier - Boris Kusnezow
Song and Dance
8. November ‘26, 17.00 Uhr, Galerie
Mit freundlicher Unterstützung der Fritz Behrens Stiftung
Jacques Forestier ist Gewinner des Joseph Joachim Violinwettbewerb
2024, gefördert von der "Stiftung Niedersachsen".
Er studiert seit 2022 am Curtis Institute of Music und nimmt
Unterricht bei renommierten Künstler*innen wie Shmuel
Ashkenasi und Pamela Frank. Trotz seiner noch jungen Jahre
hat er bereits zahlreiche Preise gewonnen.
„Sein Spiel fließt wie selbstverständlich dahin und ist doch
nie zu lässig. Manchmal wirkt es sogar so, als erschüttere die
Wucht der Musik seinen ganzen Körper“, schriebt Stefan Arndt
in der HAZ im September 2024.
Er tritt solistisch in Erscheinung, spielt mit großen Orchestern
und - wie heute - als Kammermusiker.
Boris Kusnezow zählt zu den gefragtesten Klavierpartnern
seiner Generation. Er konzertiert mit herausragenden Instrumentalisten
und Sängern weltweit.
Mehrere seiner zahlreichen Einspielungen erhielten Nominierungen
für den Opus Klassik und den Preis der Deutschen
Schallplattenkritik.
In Moskau geboren, begann Boris Kusnezow seine musikalische
Ausbildung an der traditionsreichen Gnessin-Akademie.
Seit seinem achten Lebensjahr lebt er in Deutschland und
absolvierte sein Studium bei Prof. Bernd Goetzke in Hannover.
Das Unterrichten ist ein wichtiges Element im künstlerischen
Schaffen des Pianisten. 2020 wurde er zum Professor
für Klavier-Kammermusik an die Hochschule für Musik und
Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig berufen.
Der junge Kanadier Jacques Forestier hat sich zu einem der
faszinierendsten Geiger seiner Generation entwickelt. Seine
Spielweise zeichnet sich durch emotionale Intensität und
expressive Tiefe aus. Begleitet wird er von Boris Kusnezow,
Pianist und Professor für Kammermusik in Leipzig, dessen
Auftritte für ihre Klarheit, Wärme und brillante Zusammenarbeit
geschätzt werden.
Brahms’ erste Violinsonate, auch als „Regenliedsonate“
bekannt, ist ein wunderbar ausdrucksvolles und elegisches
Werk, das seine Zeitgenossen begeistert feierten.
Auf Anregung des amerikanischen Geigers Adolf Koldofsky
schuf Arnold Schönberg im März 1949 sein letztes Instrumentalwerk.
Das Stück gehört zu seinen Werken in Zwölftontechnik.
Schönberg bezeichnete sein Opus 47 zwar als Fantasie, aber
die Orientierung des relativ kurzen Stücks am Sonatensatzschema
ist unverkennbar.
Mit seiner einzigen Violinsonate gelang dem 23-jährigen
Richard Strauss ein Geniestreich – wie mit so manch anderem
Werk aus seiner Jugend. Es war die Talentprobe eines kraftstrotzenden
jungen Genies, das sich 1887 von München aus
anschickte, seiner Generation den Weg in die sinfonische
Zukunft zu weisen.
Die „Polonaise brillante“ des Violinvirtuosen Henryk
Wieniawski ist eines der bekanntesten „Bravourstücke“ der
Violinliteratur, das sich durch seine lyrischen Melodien wie
auch technischen Schwierigkeitsgrad besonders auszeichnet.
Freuen Sie sich auf einen besonderen Abend mit zwei noch
jungen Künstlern.
Song and Dance
Béla Bartók (1881 – 1945)
Rumänische Volkstänze
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sonate für Klavier und Violine
G-Dur, op. 100
Richard Strauss (1864 – 1949)
Violinsonate Es-Dur, op. 18
Arnold Schönberg (1874 – 1951)
Phantasie für Violine
und Klavier, op. 47
Henryk Wieniawski
(1835 – 1880)
Polonaise de Concert
D-Dur, op. 4
George Gershwin
(1898 – 1937)
(Bearbeitung von
Jascha Heifetz)
Auszüge aus
„Porgy and Bess“
Sarah Ying Ma – Violine
Max Ball – Violine
Jasper de Boor – Viola
Drew Dansby – Violoncello
Poiesis Quartet
Zwischen zwei Welten
14. Januar ‘27, 19.00 Uhr, Galerie
Mit freundlicher Unterstützung der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Hannover
„Poiesis“ stammt aus dem Altgriechischen (ποιεῖν) und bedeutet
„schaffen“, insbesondere etwas erschaffen, das es zuvor noch
nicht gegeben hat. So möchte das Quartett das Repertoire für
Streichquartette stetig erweitern und bezieht Werke aufstrebender
Komponist*innen in seine künstlerische Performance mit ein. Dies
verleiht jeder Aufführung einzigartige Momente des Zusammenspiels
und der Lebendigkeit.
Das Debütalbum „as we are“, das 2024 beim Label Bright Shiny
Things erschienen ist und Einspielungen von Uraufführungen zusammen
mit der Mezzosopranistin Nancy Maultsby enthält, wurde
für die „unermessliche Tiefe“ des Quartetts gelobt (Cleveland
Classical).
2025 erhielt das Poiesis Quartet beim 15. Internationalen
Streichquartett Wettbewerb in Banff den ersten Preis sowie den
Preis für die beste Interpretation der Auftragskomposition „Rapprochement“
von Kati Agócs. Ebenfalls ausgezeichnet wurde das
junge Streichquartett 2025 mit dem Cleveland Award.
Nach Uraufführungen von Werken von Komponist*innen wie
Brian Raphael Nabors, Kitty Brazelton und Cara Haxo wurde das
Auftragswerk „String Quartet No. 7 Surfing” des chinesischkanadischen
Komponisten Kevin Lau 2025 in der Chautauqua
Institution uraufgeführt. Darüber hinaus präsentierte das Oberlin
Commission Project (TOCP) unter der Federführung des Poiesis
Quartets im März 2026 die Weltpremieren von fünf in Auftrag
gegebenen Werken von LGBTQ+-Komponist*innen of Color aus
dem Oberlin Conservatory.
Das Poiesis Quartet, Graduate Quartet-in-Residence am
College-Conservatory of Music der Universität von Cincinnati,
kann sich durch die Auszeichnung beim Banff-Wettbewerb auch
in Europa präsentieren.
Jeff Scott, Grammy-Gewinner 2024, ist Hornist, Komponist
und Lehrer, der für seine „urbane klassische Musik“ bekannt
ist. Er hat in großen Broadway-Produktionen und Filmmusiken
mitgewirkt, darunter „Der König der Löwen“ und „Clockers“.
Scott komponierte Werke für Holz- und Blechbläserquintette,
Hornquartette und Jazz Ensembles.
Wie der Titel verrät, enthält das Werk der amerikanischen
Komponistin Sky Macklay jede Menge Kadenzen: allein in der
ersten Phrase erklingen 15 Kadenzen in 12 Sekunden. „Many
Many Cadences“ ist ein rasantes und humorvolles Werk, das
als posttonale Komposition bezeichnet werden kann: nicht im
Sinne eines „Zurück zur Tonalität“, sondern einer augenzwinkernden
Auseinandersetzung mit Bausteinen der tonalen Musik.
Sergej Prokofjews Streichquartett Nr. 1 entstand in Paris,
wo es 1931 auch uraufgeführt wurde. Stilistisch kreuzen sich
hier zwei Hauptlinien im Schaffen Prokofjews: die klassizistische
in der Tradition der „Klassischen Sinfonie“ und eine
„markante, weitatmende Melodik“, mit der er sich dem später
komponierten Ballett „Romeo und Julia“ annähert.
Sein (einziges) Streichquartett in F-Dur widmete Maurice
Ravel seinem Lehrer Gabriel Fauré. Es löste einen Eklat aus,
weil es gegen tradierte Kompositionsnormen verstieß. So
schrieb er selbstkritisch: „Mein Quartett in f entspricht dem
Wunsch nach musikalischer Konstruktion, der zweifellos
unzulänglich realisiert ist, aber viel klarer erscheint als in
meinen vorhergegangenen Kompositionen.“
Zwischen zwei Welten
Sergej Prokofjew (1891 – 1953)
Streichquartett Nr. 1 h-Moll, op. 50
Jeff Scott (*1967)
Neues Werk (Auftragskomposition
des Poiesis Quartets)
Sky Macklay (*1988)
Many Many Cadences
Maurice Ravel (1875 – 1937)
Streichquartett F-Dur, op. 3
Urban Agnas – Trompete
Tom Poulson – Trompete
Annamia Larsson – Horn
Jonas Bylund – Posaune
Dirk Hirthe – Tuba
Stockholm Chamber Brass
Heavy Metal - Renaissance bis Moderne
3. Februar ‘27, 19.00 Uhr, Orangerie
Fünf junge schwedische Musiker*innen gründeten im Jahr 1988
das Stockholm Chamber Brass, um gemeinsam Kammermusik
„just for fun“ zu spielen. Mit finanzieller Unterstützung der Königlich
Schwedischen Musikakademie beschloss das Bläserquintett
unverzüglich nach Narbonne, Frankreich, zu reisen, um am internationalen
Wettbewerb für Blechbläserquintette teilzunehmen.
Völlig überraschend gewannen sie den 1. Preis. Dies war der fulminante
Beginn einer nun über 30-jährigen internationalen Karriere.
Von Beginn an setzten sich die fünf Musiker*innen aktiv und
engagiert für die Entwicklung eines neuen und originellen Repertoires
für Blechbläserquintette ein. Mittlerweile haben sie über
60 Kompositionen in Auftrag gegeben, von denen viele zu den
meistgespielten Originalwerken für Blechbläserquintette weltweit
gehören.
Stockholm Chamber Brass hat bisher sieben von der Kritik
hochgelobte Alben veröffentlicht, darunter Klassiker des Quintett-
Genres, eine Sammlung von Renaissance-Liedern und -Tänzen
unter dem Titel THEN sowie das neueste Album OPEN mit einer
Auswahl ihrer jüngsten Auftragswerke.
Der American Record Guide schrieb über das Album CLOCKWORKS:
„Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemals ein besseres
Blechbläserquintett gegeben hat.“ Stockholm Chamber Brass
sind ohne Zweifel seit ihrer Gründung in der Blechbläser-Kammermusik
führend. Das Quintett gastiert regelmäßig auf den weltweit
führenden Festivals.
Alle fünf Musiker sind zugleich leidenschaftliche Pädagogen
und geben regelmäßig Meisterkurse an führenden Musikkonservatorien
sowie in ihrer eigenen Stockholm Chamber Brass Academy.
Stockholm Chamber Brass gilt heute als eines der glänzendsten,
weltweit führenden Brass Quintette. Seit seiner
Gründung im Jahr 1988 hat das Quintett den Weg für
Blechbläser in die traditionelle Kammermusik geebnet und
neue wie originelle Programme entwickelt. Über 60 Kompositionen
wurden in Auftrag gegeben, von denen viele zu den
meistgespielten Originalwerken für Blechbläserquintette
weltweit geworden sind.
Die fünf Musiker*innen sind: Annamia Larsson am Horn,
Urban Agnas und Tom Poulson an der Trompete, Jonas Bylund
an der Posaune und Dirk Hirthe an der Tuba, allesamt
vielfach preisgekrönt.
„Was uns wohl von anderen Blechbläserensembles abhebt,
ist unser eigenständiges Profil“, sagt Jonas Bylund,
Gründungsmitglied und Posaunenprofessor an der Hochschule
für Musik, Theater und Medien in Hannover sowie an
der Norwegischen Musikakademie in Oslo. „Die Blechbläserensemble-
Kultur entstand im England des 19. Jahrhunderts
und verbreitete sich in den Industriegebieten. Da es
nicht viele neue Originalwerke für Blechbläser gab, wollten
wir bei der Entwicklung unseres Repertoires einen anderen
Weg gehen und spielen daher oft komplett neue Stücke.“
Wir jedenfalls freuen uns sehr, dass das Quintett nun
erstmalig auch bei uns zu Gast ist und uns einen Ausschnitt
aus seinem vielfältigen Repertoire darbieten wird: „Heavy
Metal – Renaissance bis Moderne“ mit Arrangements von
Hildegard von Bingen über Francisco de la Torres und Carlo
Gesualdo bis hin zu einigen der modernen Auftragswerke
von Benjamin Staern und Anders Hillborg.
Heavy Metal – Renaissance bis Moderne
Hildegard von Bingen
(1098 – 1179)
Improvisation
on O'Ecclesia
Jenny Hettne (*1977)
Mycorrhizal Network
Nina Šenk (*1982)
Three Songs
Francisco de la Torres
(1470 – 1520)
La Spagna
(arr. Urban Agnas)
Benjamin Staern (*1978)
Two Souls, One Mind
Raffaella Aleotti
(1575 – 1613)
Exaudi Deus
Orationem Meam
Carlo Gesualdo
(1566 – 1613)
Drei Motetten
(arr. Urban Agnas)
Anders Hillborg (*1954)
Brass Quintet, 1998
Preisträger-Streichquartett des ARD-Musikwettbewerbs
Mehr nach Abschluss des Wettbewerbs
5. März ‘27, 19.00 Uhr, Galerie
Mit freundlicher Unterstützung der Kurt-Alten-Stiftung
Programm und Preisträger-Quartett werden später bekanntgegeben.
Rafael Fingerlos - Marcus Merkel
Fremde Heimat
11. April ‘27, 17.00 Uhr, Orangerie
Mit freundlicher Unterstützung der Kurt-Alten-Stiftung
Rafael Fingerlos gilt als einer der spannendsten Sänger seiner
Generation und darf bereits auf eine beachtliche internationale
Karriere zurückblicken. Sowohl auf der Opernbühne als auch
im Lied- und Konzertbereich beheimatet, ist er vielfach auf
wichtigen internationalen Bühnen zu erleben.
Seit 2017 sind insgesamt sieben von der Kritik gelobte
Solo-CDs erschienen. Das aktuelle Album “Mozart made in
Salzburg” ist Wolfgang Amadeus Mozart gewidmet. Rafael
Fingerlos ist einem breiteren Klassikpublikum auch durch
zahlreiche Auftritte und Programme vorwiegend im österreichischen
und deutschen Fernsehen bekannt.
2020 erschien die Lied-CD „Fremde Heimat“ als Co-
Produktion mit BR-Klassik und dem Label Oehms Classics,
die diesem Konzert als Hintergrund dient.
Der gebürtige Berliner Marcus Merkel studierte Dirigieren,
Komposition, Klavier und Gesang in Berlin. In seiner Jugend
wurde er außerdem als Jazz-Pianist und Sänger sowie am
Kontrabass und am Saxophon ausgebildet. Marcus Merkel
gründete noch während seines Studiums die Junge Philharmonie
Berlin und ist seitdem deren künstlerischer Leiter.
Seit der Saison 2022/23 ist Marcus Merkel Chefdirigent am
Theater Koblenz, wo er sich bereits im April 2022 mit einem
neuen Parsifal vorstellte.
In der Saison 2025/26 Debüt beim MDR Sinfonieorchester,
bei der Jenaer Philharmonie, beim Philharmonischen Orchester
Erfurt sowie beim Brucknerorchester Linz, und Rückkehr zum
Antwerp Symphony Orchestra mit Debut im Concertgebouw
Amsterdam.
Das Motiv des Wanderers ist ein zentrales Thema in der deutschen
Romantik des 19. Jahrhunderts. An diesem an das gleichnamige
Album von Raphael Fingerlos angelehnten Liederabend durchläuft
unser Wanderer verschiedene Stationen: Fremde Länder, fremde
Sprachen erscheinen ihm auf seiner Reise. Irgendwann mischt sich
das Gefühl der Wehmut nach Heimat und Heimkehr dazu.
Welche Heimat sucht der Wanderer? Die unvollendete musikalische
Reise, die von Franz Schubert über Johannes Brahms, Max
Bruch, Robert Fürstenthal bis hin zu Alexander Zemlinsky oder
Albin Fries führt, endet in Ruhe – irgendwo zwischen Fremde und
Heimat.
Im Jahr 2020 erschien die Lied-CD „Fremde Heimat“, die die
Grundlage für diesen Liederabend bildet: „Eine faszinierende
Klangreise – aktueller denn je“. Der noch junge Salzburger Bariton
Rafael Fingerlos, Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, auf
dem Klavier begleitet von Marcus Merkel, lässt sich auf diese
Herausforderung ein.
Die Aufnahme umfasst frühromantische Werke von Franz
Schubert und Robert Schumann, Hochromantisches von Johannes
Brahms wie auch spätromantische Perlen von Richard Strauss und
Hugo Wolf. Und hält auch Überraschungen bereit, zum Beispiel
von Alma Mahler oder eine Rarität des kompositorischen Spätzünders
Robert Fürstenthal.
Dazu zählen auch zwei Kostproben aus dem Schaffen von Peter
Warlock, die Lust auf mehr machen. Der Amerikaner Charles Ives
ist mit dem Lied „My native land“ vertreten, eine wunderschöne
Vertonung von Goethes „Über allen Gipfeln ist Ruh“ von dem
Pianisten und Komponisten Albin Fries rundet das Programm ab.
Fremde Heimat
Lieder von Johannes Brahms, Max Bruch, Albin Fries, Robert Fürstenthal, Franz Schubert und Alexander von Zemlinsky
YunPeng Zhao – Violine
Léo Marillier – Violine
Franck Chevalier – Viola
Alexis Descharmes – Violoncello
Quatuor Diotima
Steve Reich meets Beethoven
18. Mai ‘27, 19.00 Uhr, Galerie
Mit freundlicher Unterstützung der Kurt-Alten-Stiftung
Eine Veranstaltung der KunstFestSpiele Herrenhausen in Kooperation mit der Kammermusik-Gemeinde e.V.
Im Jahr 1996 von Absolventen des Conservatoire National Supérieur
de Musique de Paris gegründet, hat sich das Quatuor Diotima
zu einem der weltweit gefragtesten Ensembles entwickelt. Der
Name spiegelt die musikalische Doppelidentität des Quartetts
wider: Das Wort Diotima ist aus der deutschen Romantik entliehen –
Friedrich Hölderlin gab in seinem Roman Hyperion diesen Namen
der Liebe seines Lebens – und ist zugleich ein Bezug zur Musik
aus unserer Zeit, man denke nur an Luigi Nonos Werk Fragment-
Stille, an Diotima.
Als geschätzter Partner vieler großartiger Komponisten des
späten 20. Jahrhunderts, wie zum Beispiel Pierre Boulez und
Helmut Lachenmann, vergibt das Quatuor Diotima regelmäßig
Kompositionsaufträge an bedeutende Komponisten unserer Zeit.
Es hat sich der zeitgenössischen Musik verschrieben, ohne sich
jedoch durch diese limitieren zu lassen. In seinen Programmen
ermöglicht es durch die Verschmelzung von klassischen mit zeitgenössischen
Stücken einen neuen Blickwinkel auf Werke der
großen Klassiker wie Beethoven, Schubert oder die Werke der
Zweiten Wiener Schule (Schönberg, Berg, Webern) sowie Janáček,
Debussy, Ravel und Bartók.
Die umfangreiche Diskographie des Quatuor Diotima, für die
es regelmäßig Auszeichnungen der internationalen Presse erhält,
enthält unter anderem eine Aufnahme des Gesamtwerks für
Streichquartett der Zweiten Wiener Schule, eine Koproduktion mit
Deutschlandfunk Kultur.
Von 2019 bis 2021 war das Diotima Quartett das erste Streichquartett
überhaupt, das „in Residence“ bei Radio France eingeladen
war. Es engagiert sich sehr für die Ausbildung junger Künstler*innen
und tritt regelmäßig in den renommiertesten Konzertsälen und
Konzertreihen der Welt auf.
Steve Reich gehört zu den Exponenten der „minimal music“, einer
amerikanischen Erfindung, die sich seit Ende der 1950er Jahre als
Gegenströmung zu den europäischen Konstrukten der seriellen
Musik Wirkung verschaffte.
„Different Trains“ (1988) ist eine dreiteilige Komposition für
Streichquartett und Tonband, in der Steve Reich persönliche Kindheitserinnerungen
verarbeitet. Reich reiste als Kind (1939 – 1942)
oft per Zug zwischen New York und Los Angeles hin und her, um
seine getrennt voneinander lebenden Eltern zu besuchen. Jahre
später erst wurde ihm bewusst, dass er als Jude in Europa zur
selben Zeit in völlig „andere Züge“ – Deportationszüge der Nazis
– hätte steigen müssen. Das Werk ist in drei Sätze gegliedert, die
ohne Pause ineinander übergehen:
I. America – Before the War: Es fängt die Romantik
und Geschwindigkeit amerikanischer Fernzüge ein.
II. Europe – During the War: Die Musik wird düsterer;
Sirenen und schrille Zugpfeifen dominieren das Klangbild.
III. After the War: Führt beide Welten zusammen. Überlebende
sprechen über ihr Dasein nach dem Krieg und die Ankunft
in Amerika.
„Different Trains“ verwendet Bandaufnahmen von historischen
Zuggeräuschen, elektronisch veränderte Sprachfragmente von drei
Holocaust-Überlebenden (Rachella, Paul, Rachel), Erinnerungen von
Reichs Gouvernante Virginia und dem ehemaligen Zugbegleiter
und Pullman-Schaffner Lawrence Davis. Dabei nutzte Reich hier
erstmals die Technik der sog. Speech Melody (Sprachmelodie).
Dem Geiger Ignaz Schuppanzigh und seiner Rückkehr nach
Wien sind die späten Streichquartette Beethovens zu verdanken
– das erste dieser bis heute sagenhaft modernen Werke ist das
Es-Dur-Quartett op. 127.
Steve Reich: Different Trains (1988)
for string quartet and tape
I. America – Before the War
II. Europe – During the War
III. After the War
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Streichquartett Es-Dur op. 127
1. Adagio – Allegro vivace
2. Adagio non lento
3. Intermezzo. Allegretto con moto –
Allegro di molto
4. Finale. Presto – Adagio non lento
In Kooperation mit dem Deutschen Musikrat
Sommerfestival
mit Preisträger*innen & Stipentiat*innen des Deutschen Musikwettbewerbs 2026
Duo Pianoforte
CordiVenti
re:flact
Nerida Quartett
Drei Duos und ein Quartett – ein Wochenende mit vier Konzerten
zur besten Sommerzeit in Herrenhausen. Mit unserem 2. Sommerfestival
feiern wir das Ende der Saison 2026/27. Umrahmt werden
die Konzerte durch Gespräche mit den jungen Ensembles und
Führungen durch den Großen Garten.
Mit dem Duo Pianoforte, CordiVenti, re:flact und dem Nerida
Quartett gastieren junge Ensembles, die zum Teil auch der Hochschule
für Musik, Theater und Medien Hannover verbunden sind
oder waren. Wir freuen uns, ihnen an diesem Wochenende eine
besondere Bühne bieten zu können.
Alle vier Ensembles haben Preise und Stipendien des
Deutschen Musikwettbewerbs gewonnen. Sie wurden 2025
als Finalisten in die Konzertförderung 2026/27 aufgenommen.
Unser besonderer Dank gilt dem Deutschen Musikrat, mit dessen
Unterstützung wir unsere Kooperation weiter festigen und
ausbauen. Es zeigt, wie sehr uns als Kammermusik-Gemeinde
Hannover die Förderung junger Solist*innen und Ensembles
am Herzen liegt.
Das Duo Pianoforte führt uns vierhändig am Flügel durch
„Wiener Lebensstürme“. Mit CordiVenti erleben Sie in der
Herrenhäuser Kirche Violine und Orgel in einem intensiven
Dialog. Blockflöte und Schlagzeug begegnen mit dem Duo re:flact
den vier Elementen unseres Seins. Und das Nerida Quartett setzt
mit seinem Programm den Schlusspunkt dieses Wochenendes.
Feiern Sie mit uns den Abschluss einer vielfältigen Konzertsaison.
Mit einem Ticket können Sie an allen Veranstaltungen
und Konzerten an diesem Wochenende teilnehmen und haben
freie Platzwahl.
Duo Pianoforte
Wiener Lebensstürme
26. Juni ‘27, 16.00 Uhr, Orangerie
Jonas Stark begann seine musikalische Ausbildung bei
Jelena Semenenko. Nach seinem Bachelor an der HfM Saar
bei Thomas Duis absolvierte er seinen Master sowie das
Professional Diploma bei Ian Fountain an der Royal Academy
of Music in London und schloss 2025 das Konzertexamen bei
Professor Roland Krüger in der Soloklasse der Musikhochschule
Hannover ab, wo er auch einen Lehrauftrag für Klavier inne hat.
Er konzertierte in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden,
dem Vereinigten Königreich, Irland, Polen, der Slowakei, Österreich,
der Schweiz, Italien, Russland, China, den Philippinen
und Australien. Als Solist in Klavierkonzerten ist er erfolgreich
mit diversen Orchestern und Philharmonien aufgetreten.
Bekannt sowohl als Solist, als auch als Kammermusiker, steht
Jun-Ho Gabriel Yeo auf den internationalen Bühnen der Welt.
Er wird für seine tiefgründigen Interpretationen geschätzt,
die sich stets in den Dienst der Musik stellen und „technische
Perfektion mit musikalischer Ausdruckskraft verbinden“
(Westfälische Nachrichten). In seinen Konzerten kommuniziert
er aktiv mit seinem Publikum. Er ist auf der Suche nach
neuen Wegen, Musik auch jungem und erstmaligem Publikum
zugänglich zu machen und benutzt dafür seine Musik ebenso
wie das Wort. Geprägt haben ihn berühmte Pianisten und
Pädagogen wie Karl-Heinz Kämmerling, Bernd Goetzke, Matti
Raekallio und Alfred Brendel. Jun-Ho Gabriel Yeo hat seinen
Lebensmittelpunkt in Hannover.
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Walzer op. 39, Variationen über ein Thema
von Robert Schumann Es-Dur op. 23
Franz Schubert (1797 – 1828)
Variationen über ein Originalthema
mit Einleitung B-Dur, D 603
Allegro a-moll, D 947 „Lebensstürme“
CordiVenti
Zwischen Klangwelten
26. Juni ‘27, 18.00 Uhr, Herrenhäuser Kirche
Jakow Pavlenko wurde von 2013 bis 2022 von Ina Kertscher
an der HMTM Hannover ausgebildet. Seit 2022 ist er Student
in der Violinklasse von Antje Weithaas an der HfM Hanns Eisler
Berlin. Im Mai 2017 eröffnete der junge Geiger das Festkonzert
der Stiftung im Pierre Boulez Saal in Berlin, gefolgt von weiteren
Auftritten, wie beispielsweise im Großen Saal der Elbphilharmonie.
In seiner jungen Karriere konzertierte Pavlenko bereits
mit namenhaften Orchestern und war zu Gast bei renommierten
Festivals. Seit 2024 ist er Stipendiat des Cusanuswerkes und
seit 2025 ist er Stipendiat in der Konzertförderung Deutscher
Musikwettbewerb des Deutschen Musikrats.
Theresa Heidler studiert seit dem Wintersemester 2022/23
Kirchenmusik in Leipzig bei Martin Schmeding (Orgel), Daniel
Beilschmidt (Orgelimprovisation), Katharina Treutler (Klavier)
und Thomaskantor Andreas Reize (Chorleitung). 2025 erhielt
sie ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs, verbunden
mit der Aufnahme in die Konzertförderung des Deutschen
Musikrats. Im Januar 2026 wurde sie beim Internationalen
Bach-Orgelwettbewerb Wiesbaden mit dem 1. Preis ausgezeichnet.
Konzerte führten sie zu bedeutenden Stätten unter
anderem zur St. Paul’s Cathedral in London, zum King’s College
in Cambridge, zur Thomaskirche in Leipzig und dem Lübecker
Orgelsommer.
Seit der Spielzeit 2024/25 ist sie als Korrepetitorin und
Assistentin beim Gewandhaus Chor Leipzig unter der Leitung
von Gregor Meyer angestellt. Theresa Heidler ist Stipendiatin
der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Mit Werken von César Franck, Gustav Jensen, Felix Mendelssohn Bartholdy, Johann Sebastian Bach, Eugène Ysaye und Joseph Rheinberger.
re:flact
Feuer-Wasser-Erde-Luft
27. Juni ‘27, 11.00 Uhr, Orangerie
Altes und Neues, Blockflöten und Schlaginstrumente, komplexe
Polyphonie und schlichte Melodien — scheinbar Gegensätzliches
verbindet re:flact auf natürliche Weise, lässt Genregrenzen verschwimmen
und ungeahnte Klangfarben entstehen. Mit Raum für
Improvisation, performative Elemente und klangliche Experimente
entstehen Gesamtkonzepte, die aktuelle gesellschaftliche Fragen
aufgreifen und künstlerisch reflektieren. Die Zusammenarbeit
mit jungen Komponist*innen gehört ebenso zur Arbeitsweise des
Duos wie das Arrangieren und Umarbeiten von Werken aus unterschiedlichsten
Epochen und Stilen, vom Mittelalter bis hin zu Jazz
und Pop.
Ihre Neugier auf neue Ausdrucksformen und Klangwelten
führte die beiden jungen Musiker, die 2025 als jeweils einzige ihres
Fachs das Finale des Deutschen Musikwettbewerbs erreichten
und mit zahlreichen Sonderpreisen und Stipendien ausgezeichnet
wurden, bereits bis in den Deutschlandfunk.
Der Blockflötist und Cembalist Mathis Wolfer geht einer internationalen
Konzerttätigkeit nach. Als einziger Blockflötist im
Orchesterfinale des Deutschen Musikwettbewerbs 2025 wurde
er mit einem Stipendium, dem Sonderpreis für Alte Musik und
der Aufnahme in die Konzertförderung ausgezeichnet.
Samuel Gogniat studiert seit 2022 an der Haute Ecole de Musique
de Lausanne bei Emmanuel Séjourné, Vassilena Serafimova, Arnaud
Stachnick und Romain Kuonen. Er war Finalist beim Deutschen
Musikwettbewerb 2025 und wurde mit einem Stipendium ausgezeichnet
und in die Konzertförderung aufgenommen.
Moderiertes Konzert mit Werken von Jean-Féry Rebel, Claudio Monteverdi und Felix Mendelssohn Bartholdy sowie Improvisationen und Miniaturen des jungen Komponisten und DMW-Preisträgers Jonas Otte.
Saskia Niehl – Violine
Jeffrey Armstrong – Violine
Grace Leehan – Viola
Raphael Zinner – Violoncello
Nerida Quartett
27. Juni ‘27. 17.00 Uhr, Orangerie
Spontanität und Spielfreude vereinen die Mitglieder des
Nerida-Quartetts, die ihr Publikum mit unbändiger Energie
und aufrichtigen Interpretationen fesseln. Bereits bei ihrer
ersten kammermusikalischen Begegnung als Akademisten
der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen sprang
der Funke über. Diese intuitive Verbindung wurde in der
folgenden Zeit durch die Arbeit mit einer Reihe großartiger
Kollegen, Dirigenten und Solisten gestärkt.
Der Name des Ensembles, inspiriert von den Nereiden
der griechischen Mythologie, verweist auf das Wasser als
kraftvolles und zugleich fließendes Element, das immer wieder
neue Formen annehmen kann.
Das Nerida Quartett hat seit seiner Neuformation 2024
in kurzer Zeit bereits beachtliche Erfolge erzielt. 2025
erhielt das Ensemble den 3. Preis der Irene Steels-Wilsing
Stiftung und einen Career Development Award bei der
Banff International String Quartet Competition. Im Jahr zuvor
wurden die vier Musiker*innen beim Felix Mendelssohn
Bartholdy Hochschulwettbewerb 2024 mit dem “Preis des
Bundespräsidenten” ausgezeichnet.
Einladungen zu internationalen Musikfestivals führen
das Ensemble von Bremen aus regelmäßig auf Bühnen in
ganz Europa. Das Nerida Quartett studiert derzeit an der
HMTM Hannover bei Prof. Oliver Wille. Seit 2023 ist das
Quartett Teil des EU-finanzierten MERITA-Programms.
Alistair Coleman (*1998)
Moonshot
Gabriella Smith (*1991)
Carrot Revolution
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Quartett e-moll op. 59/2
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