Kammermusik-Gemeinde e.V.

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Malion Quartett - Dreiklang: Klassik -Romantik - Moderne

Tickets

Mozart- Dutilleux - Schubert
22. März `26, 17.00 Uhr, Orangerie Herrenhausen
 

Alex Jussow – Violine
Miki Nagahara – Violine
Lilya Tymchyshyn – Viola
Bettina Kessler – Cello

 

„Dreiklang“:
Klassik – Romantik – Moderne

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)

Streichquartett F-Dur, KV 168

 

Henri Dutilleux (1916 – 2013)

Ainsi la nuit

 

Franz Schubert (1797 – 1828)

Streichquartett d-Moll, D 810 „Der Tod und das Mädchen“

 

 

Programm

„In einer Zeit, da junge Streichquartette in großer Zahl aus dem Boden sprießen, nimmt das Malion Quartett eine Sonderstellung ein“ - mit diesen Worten beschrieb der legendäre Pianist Alfred Brendel das 2018 in Frankfurt am Main gegründete Malion Quartett, das heute zu den vielseitigsten Formationen der internationalen Musikszene zählt. Es zeichnet sich durch ein breit gefächertes Repertoire aus, das sowohl die Meisterwerke der klassischen Streichquartett-Tradition als auch selten gespielte Werke von Komponist*innen der Moderne, der Avantgarde und von musikalischen Grenzgängern umfasst.

„Dreiklang“: Von der Klassik über die Romantik bis zur Moderne – Mozart, Schubert und Dutilleux stehen hier stellvertretend für diese musikalische Reise! Streichquartette komponieren will gelernt sein. Was tut man also als junger Komponist, wenn man wissen will, wie es geht? „Wohl Haydn fragen!“, denkt sich Mozart und zieht des Meisters druckfrische „Sonnenquartette“ op. 20 aus dem Notenfundus. Die sechs Streichquartette KV 168–173 komponiert Wolfgang Amadeus Mozart Ende 1773 in Wien.

Tod als Erlösung? „Der Tod und das Mädchen“, mit dieser Allegorie befasst sich Franz Schubert erst in einem Klavierlied, dann, im Frühjahr 1824, in seinem d-Moll-Streichquartett. Es ist der Mensch, der hier in seiner Vergänglichkeit steht. Das Streichquartett gilt als eines der wichtigsten Werke seines Repertoires. Und als eines der schwersten – gleichsam als ein „Achttausender“ der Quartett-Literatur.

Der 1916 in Angers geborene Dutilleux ist ein „Klassiker“ unter den modernen französischen Komponisten, der sowohl zur Tradition steht, sie jedoch in origineller Weise zu „modernisieren“ weiß. „Ainsi la nuit“ ist das einzige Streichquartett von Henri Dutilleux. Es wurde im Januar 1977 in Paris uraufgeführt.

 

Malion Quartett

Das Malion Quartett zählt zu den vielseitigsten Quartetten der jungen Generation. Im Jahr 2018 gegründet, gewannen die vier Musiker*innen im Laufe der Jahre zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Sie werden durch Stipendienprogramme des Deutschen Musikrats, der GVL, der Deutschen Orchester-Stiftung und der Freunde der Villa Musica gefördert. Darüber hinaus wurde das Ensemble in die europäische Konzertinitiative MERITA aufgenommen.

Das Quartett konzertierte u. a. in der Alten Oper Frankfurt, der Kölner Philharmonie, der Wigmore Hall London, der Izumi Hall Osaka, beim Beethovenfest Bonn sowie in der Pariser Cité de la musique und war zu Gast bei den Streichquartett-Biennalen in Paris und München. Während ihres Debüts bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern begegneten sie Alfred Brendel, Kit Armstrong und dem Quatuor Hanson. Wertvolle Anregungen bekam das Quartett auch durch die Zusammenarbeit mit dem Komponisten Jörg Widmann und durch gemeinsame Konzerte mit Martin Stadtfeld, Hariolf Schlichtig und dem Vogler Quartett.

Das Malion Quartett initiiert immer wieder eigene Projekte mit dem Ziel, klassische Musik durch innovative Konzertformate, ungewöhnliche Konzertorte und digitale Medien einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Prägenden Einfluss auf die Weiterentwicklung hatte die intensive Zusammenarbeit mit Prof. Eberhard Feltz sowie Mitgliedern des Alban Berg Quartetts und des Cuarteto Casals. Die vier Musiker*innen studierten als Quartett an den Hochschulen in Frankfurt am Main bei Prof. Tim Vogler sowie in Hannover bei Prof. Oliver Wille.

Sarah Maria Sun - Kilian Herold - Jan Philip Schulze: Silence is golden

In Kooperation mit den KunstFestSpielen Herrenhausen

26. Mai ‘26, 19.00 Uhr, Orangerie Herrenhausen

Tickets

Sarah Maria Sun – Gesang
Kilian Herold – Klarinette
Jan Philip Schulze – Klavier

 

Franz Schubert (1797 – 1828)

Der Hirt auf dem Felsen, D 965 (Wilhelm Müller)

 

Thierry Tidrow (*1986)

Die Flamme

 

George Gershwin (1898 – 1937)

The man I love (Ira Gershwin)

 

Leonard Bernstein (1918 – 1990)

What a movie (aus: „Trouble in Tahiti“) Sonata for Clarinet and Piano (1942)

 

Gustav Mahler (1860 – 1911)

Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“

 

György Ligeti (1923 – 2006)

Mysteries of the macabre (aus: „Le grand macabre“)

 

Programm

Ein Programm voller Musik, die so virtuos, witzig und gut ist, dass nicht nur das Trio, sondern das Publikum den wohl größten Spaß haben wird. Es ist ein Liederabend, der mit bester Unterhaltung auf Sie wartet, wofür das Trio mit drei exzellenten Künstler*innen sorgt. „Silence ist golden“ ist ein Programm mit vielen Facetten, in dem nicht zuletzt auch die Liebe eine Rolle spielt. Nun handeln Liebeslieder nur in seltenen Fällen ausschließlich von Liebe. Oft beschreiben sie auch die unangenehmen Probleme, die auf Liebende warten.

In „Der Hirt auf dem Felsen“ ist es die Klarinette, die mal solistisch agiert, mal der Singstimme als Echo folgt – und Schuberts Hirten bis heute eine besondere Stellung im Repertoire sichert. Die Ballade „The Man I Love“ ist ein gemeinsames Werk von George Gershwin (Musik) und Ira Gershwin (Text) und wurde 1924 veröffentlicht. In Mahlers Musik steht das Leiden an der irdischen Realität im Mittelpunkt. Sie schaut genau hin, spürt Schmerz, Angst und Trauer nach – ohne jede Schönfärberei.

„Trouble in Tahiti“ von Bernstein enthüllt das brüchige Fundament einer vermeintlich perfekten Ehe. Zwei Menschen, die weder mit- noch ohne einander können. Wenn sie sich streiten, können sie nicht miteinander reden. Also gehen sie stattdessen ins Kino. Aber ob das die Lösung ist?

György Ligetis einzige Oper „Le Grand Macabre“ wurde am 12. April 1978 in Stockholm uraufgeführt. Sie ist eines der umstrittensten und doch erfolgreichsten Werke des neuen Musiktheaters. Das Stück, in dem der Tod das Ende der Welt zu verkünden versucht, ist voller Zitate, derber Szenen, alberner Witze.

 

Sarah Maria Sun – Gesang

Sarah Maria Sun zählt zu den weltweit führenden Interpretinnen der zeitgenössischen Musik. Ihr Repertoire umfasst über 2000 Kompositionen, darunter mehr als 400 Uraufführungen. Ihre enorme Wandelfähigkeit demonstriert sie auch regelmäßig auf der Musiktheaterbühne. Sarah Maria Sun gibt Meisterkurse für Vokalmusik des 20. und 21. Jahrhunderts. Von 2018-2022 war sie Gastprofessorin, Tutorin und Lehrbeauftragte an den Musikhochschulen Hannover, Graz und Luzern. Seit 2022 unterrichtet sie als Professorin an der Musikhochschule Basel.

 

Kilian Herold – Klarinette

Der vielseitige Klarinettist Kilian Herold ist international als Solist, Kammer- und Orchestermusiker wie auch Pädagoge hochgeschätzt. Seit 2016 wirkt Kilian Herold als Nachfolger von Jörg Widmann als Professor für Klarinette an der Musikhochschule Freiburg. In diesem Rahmen gibt er regelmäßig Meisterkurse. Von seiner Vielseitigkeit und Lust, musikalisches Neuland zu entdecken, zeugen sein Interesse an zeitgenössischer Musik und seine enge Zusammenarbeit mit Künstler*innen und Komponist*innen. So entstanden in den letzten Jahren verschiedene ausgezeichnete CD-Produktionen.

 

Jan Philip Schulze – Klavier

Jan Philip Schulze verfolgt eine besonders vielseitige Karriere, die
ihn als Liedbegleiter, Kammermusiker und Spezialist für Neue Musik
regelmäßig auf die großen Podien Europas und Asiens führt und
zugleich pädagogische, kuratorische und editorische Tätigkeiten
bündelt. Er hat zahlreiche Werke uraufgeführt und über Jahre mit
bekannten zeitgenössischen Komponisten eng zusammengearbeitet
sowie Klavierkonzerte von Xenakis, Staude und Schöllhorn mit den
Sinfonieorchester des BR und WDR und den Münchner Philharmonikern
gestaltet.

Tickets

Der vorgezogene Vorverkauf für Mitglieder und Abonnenten/innen beginnt exklusiv am 1. Juli 2025. Der allgemeine Vorverkauf startet am 1. August 2025.

 

Ticketkauf Online:

http://www.ticket-onlineshop.com/ols/herrenhaeuser-gaerten

http://www.tickets.haz.de/ service@haz-ticketshop.de

 

Stationärer Vorverkauf:

Tickets in allen VVK-Stellen von HAZ & NP, u.a. Musik Kiosk am Kröpke, Georgstr. 35

 

Abendkasse:

Die Abendkasse öffnet jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn.

Gelungener Start in die neue Konzertsaison!

Das junge franz ensemble begeistert mit einem gelungenen Beethoven-Abend das Publikum in der dicht besetzten Galerie in Herrenhausen. Höhepunkt des Konzerts ist das einzige Septett Beethovens, eine kleine „Kammersymphonie“, brillant und überzeugend von den 7 Künstler/innen vorgetragen.

 

Beethoven schrieb mit diesem Werk Musikgeschichte, eine Musik, die noch heute die Zuhörer in ihren Bann zieht.

 

Ein Gespräch mit dem Ensemble in lockerer Atmosphäre nach dem Konzert rundet den Abend ab. Auftakt gelungen!

Konzertsaison 2025/26 

Großartige Musikerinnen und Musiker kündigen sich an: Sabine Meyer wird uns mit dem Alliage Quintett auf ihrer letzten Konzertsaison die Ehre erweisen. Das Tetzlaff Quartett kommt mit einem Mendelssohn-Dvořák-Abend: in ihren dreißig Jahren seit der Gründung haben wir die Vier mit fantastischen Abenden erleben dürfen. Veronika Eberle reist an - eine Geigerin, die sehr erfolgreich auf den internationalen Bühnen zuhause ist. Mit Sarah Maria Sun, Jan Philip Schulze, Kilian Herold und ihrem Programm „Silence is golden“ setzen wir die Reihe der Kooperationen mit den KunstFestSpielen Herrenhausen fort. Junge Besetzungen prägen diesmal das Bild: das franz ensemble kommt in Septettgröße und mit einem reinen Beethoven-Programm. Mit dem Ensemble der Jungen Deutschen Philharmonie gibt es eine reizvolle Mixtur aus Klängen des 20. Jahrhunderts. Das Malion Quartett kombiniert Mozart und Schubert mit Henri Duttilleux. Und zum Saisonausklang gibt es etwas ganz Besonderes: ein zweitägiges Sommerfestival mit vier Preisträger-Ensembles, die alle in Hannover ausgebildet wurden. Lassen Sie uns gemeinsam mit den jungen Musikerinnen und Musikern feiern! 

Ein besonderer Dank geht wieder an unsere treuen und großzügigen Förderer. Ohne Sie wären die Konzerte nicht denkbar. Wir danken auch ganz herzlich dem Team um Dr. Benedikt Poensgen für die hervorragende organisatorische Zusammenarbeit.

Konzertsaison 2025/2026

Vorverkauf

Die Mitglieder der Kammermusikgemeinde und Abonnenten haben die Möglichkeit, Konzertkarten und Abonnements im vorgezogenen Vorverkauf zu erwerben. Unter der Servicenummer 0511 168 358 42 können Sie sich exklusiv ab dem 1. Juli 2024 die besten Plätze für die neue Saison 2024/2025 sichern.

Als Mitglied der Kammermusikgemeinde sparen Sie zudem die Vorverkaufsgebühr von 10 % und sämtliche Ticketgebühren.

Der allgemeine Vorverkauf beginnt am 1. August 2024.

Impulse für Kammermusik setzen – Mitglied sein

Sie unterstützen und fördern mit Ihrer Mitgliedschaft die Präsenz hochklassiger internationaler Kammermusik in Hannover. In der Nahklang-Reihe präsentieren herausragende Künstler*innen in unterschiedlichen Formaten vielfältige Aspekte der Kammermusik und zeigen, wie lebendig diese auch heute noch ist. Mit Ihrer Mitgliedschaft tragen Sie somit aktiv zum Erhalt und zur Weiterentwicklung dieser einmaligen Konzertreihe in Hannover bei.

Mitglied werden!

Wo die Musik spielt: Orangerie und Galerie Herrenhausen

Orangerie Herrenhausen außen - [company.name]
Orangerie Herrenhausen Konzert - [company.name]
Flügel auf einer Bühne in einem kunstvoll dekorierten Konzertsaal
Klassisches Konzert mit Kandinsky Projektion im Hintergrund