Filtering by: Saison 2019/20
Azahar Ensemble mit Werken von Mozart, Nielsen, Toldrá, Ravel und Turina — Junge Reihe
Sep
23
7:30 PM19:30

Azahar Ensemble mit Werken von Mozart, Nielsen, Toldrá, Ravel und Turina — Junge Reihe

 
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Azahar Ensemble

Frederic Sánchez Muñoz (Flöte)
Maria Alba Carmona Tobella (Oboe)
Miquel Ramos Salvadó (Klarinette)
Antonio Lagares Abeal (Horn)
María José García Zamora (Fagott)

— Beginn 19.30 Uhr —

Programm

Wolfgang A. Mozart —
Adagio und Allegro für ein Orgelwerk f-Moll KV 594 (Arr.: Ulf-Guido Schäfer)

Carl Nielsen —
Bläserquintett op. 43

— Pause —

Eduard Toldrá —
„Oració al maig” aus „Six Sonets“ (Arr.: Frederic Sánchez)

Maurice Ravel —
“Ma mère l’oye” (Arr.: Mark Popkin)

Joaquín Turina —
aus op. 55 Danzas Gitanas (Zigeunertänze) Nr. 1/4/5

Azahar Ensemble —

Das Azahar Ensemble gründete sich 2010 aus Musikern des Natio- nalen Jugendorchesters von Spanien. Die fünf jungen Musiker wurden mit einem Stipendium der “Fundación JONDE-BBVA” ausgezeichnet,

das ihnen ein Kammermusikstudium beim Fagottisten Sergio Azzolini

an der Hochschule für Musik Basel ermöglichte.

2014 ging das Ensemble als Sieg- er in der Kategorie „Bläserquintett“ beim renommierten ARD-Wettbewerb hervor. Seither hat das Quintett eine rege Konzerttätigkeit entwickelt.

Alle Ensemblemitglieder werden regelmäßig eingeladen, in Orchestern zu spielen, darunter das London Phil- harmonic Orchestra, das Dallas Sym- phony Orchestra, das Orchester der Oper Barcelona, das Sinfonieorchester Basel, die Camerata Bern und das Kammerorchester Basel. Frederic Sánchez Muñoz, Miquel Ramos Salvadó und Antonio Lagares Abeal sind als freischaffende Musiker tätig. María Alba Carmona Tobella ist Mit- glied der Philharmonia Zürich und des Ensembles Spira Mirabilis. María José García Zamora ist Solo-Fagottistin an der Komischen Oper Berlin.

Nach Konzerten in Köln und der Berliner Philharmonie, Wien, Baden- Baden, Salzburg, in der Philharmonie Essen, beim Mozartfest Würzburg, dem Rheingau Musik Festival und

im Rahmen des Honens Klavierwett-

bewerbs in Kanada wird das Azahar Ensemble demnächst u.a. in Hannover und im Münchner Raum, in Innsbruck, der Schweiz und in Frankreich gastie- ren. Kürzlich erschien die Debut-CD des Ensembles mit Werken von Joaquín Turina in Koproduktion mit dem Deutschlandradio bei Hänssler.

Azahar ist der aus dem Arabischen stammende Name der weißen, aromatisch duftenden Blüten von Zitrusbäumen, insbesondere des Orangenbaums.

www.azaharensemble.com

 
Mit freundlicher Unterstützung durch die Anja Fichte Stiftung und die Kurt-Alten-Stiftung.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Anja Fichte Stiftung und die Kurt-Alten-Stiftung.

 
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Timothy Chooi mit Werken von Beethoven, Prokofiev und Saint-Saëns — Junge Reihe
Oct
12
7:30 PM19:30

Timothy Chooi mit Werken von Beethoven, Prokofiev und Saint-Saëns — Junge Reihe

 
Timothy Chooi

Timothy Chooi

Natsumi Ohno

Natsumi Ohno

Timothy Chooi

Timothy Chooi (Violine)
Natsumi Ohno (Klavier)

— Beginn 19.30 Uhr —

Programm

Ludwig van Beethoven —
Sonate Nr. 3 c-Moll op. 30

Saint-Saëns —
Havanaise

— Pause —

Eugène Ysaÿe —
Sonate Nr. 3 d-Moll, op. 27

Sergei S. Prokofiev —
Sonate Nr. 2 D-Dur op. 94a

Timothy Chooi —

Der kanadische Geiger Timothy Chooi ist u.a. Erster Preisträger des Internationalen Joseph Joachim Vio- linwettbewerbs Hannover 2018. Einen Namen hatte er sich schon in den letzten Jahren als Preisträger zahlreicher anderer Wettbewerbe gemacht, u.a. des Michael Hill Violin Competition in Neuseeland und des Prix Yves Paternot als „Most Outstanding Musician“, verbunden mit einem Debüt als Solist beim Verbier-Festival 2020. Chooi tritt weltweit mit Orchestern wie dem Poznań Philharmonic, dem Toronto Symphony und der NDR Radiophilhar- monie Hannover auf. Höhepunkte der Saison 18/19 sind Aufführungen der Konzerte von Mendelssohn, Bruch und Tschaikowsky mit der Robert Schumann-Philharmonie Chemnitz, dem Montreal Symphony Orchestra und dem National Centre of Arts Kanada mit Pinchas Zukerman als Dirigent. Chooi engagiert sich in Frieden-Events wie dem Asian Heritage Global Day. Zusammen mit seinem Bruder, ebenfalls Geiger, hat er das Ensemble „The Chooi Brothers“ gegründet, mit dem er Konzerte in entlegenen Regionen der USA und Kanadas gibt, in denen klassische Musik sonst nicht zu hören ist. Chooi dankt dem National Arts Council of Canada für die großzügige Leihgabe seiner 1717 Windsor-Weinstein Stradivari.

Natsumi Ohno —

Die in Japan geborene Pianistin Natsumi Ohno studierte zunächst in Tokio. Später absolvierte sie ihr Diplom und Konzertexamen in Hannover bei Prof. Bernd Goetzke. Ohno ist Preisträgerin des Internationalen Kammermusikwettbewerbs „Premio Trio di Trieste“ und beim Internationalen Klavierwettbewerb „Citta di Sulmona“ in Italien. Sie konzertiert u.a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Danziger Frühling Musikfestival und im Concertgebouw Amsterdam. Zu ihren Partnern zählen Dag Jensen, Martin Ostertag, Ulf Schneider und Krzysztof Wegrzyn. Natsumi Ohno ist künstlerische Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

www.timothychooi.com/

 
Mit freundlicher Unterstützung durch die Anja Fichte Stiftung, die Kurt-Alten-Stiftung und die Stiftung Niedersachsen.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Anja Fichte Stiftung, die Kurt-Alten-Stiftung und die Stiftung Niedersachsen.

 
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Jubiläumswochenende - Kuss Quartett I
Oct
19
6:00 PM18:00

Jubiläumswochenende - Kuss Quartett I

 
(c) Rüdiger Schestag

Jubiläumswochenende - Kuss Quartett I

Jana Kuss (Violine)
Oliver Wille (Violine)
William Coleman (Viola)
Mikayel Hakhnazaryan (Violoncello)

— Beginn 18.00 Uhr —

Programm

Ludwig van Beethoven — Streichquartett D-Dur op. 18,3

Ludwig van Beethoven — Streichquartett F-Dur op. 59,1

— Pause —

Ludwig van Beethoven — Streichquartett F-Dur op. 18,1

Bruno Mantovani — „Beethoveniana“ (Auftragswerk Kuss Quartett in Kooperation mit Musik21, Suntory Hall Japan, Concertgebouw Amsterdam, Wigmore Hall London, Paris Biennale), Deutsche Erstaufführung

— Pause —

Ludwig van Beethoven — Streichquartett G-Dur op. 18,2

Ludwig van Beethoven — Streichquartett a-Moll op. 132

Kuss Quartett —

Das Markenzeichen des Kuss Quartetts sind konzeptuelle Programme, die stets einen roten Faden haben und mit denen sie sowohl dem traditionellen Publikum als auch neuer Hörerschaft einmalige Erlebnisse bieten wollen. Die Primaria Jana Kuss und Oliver Wille spielen schon seit über 25 Jahren Seite an Seite - mit ihren Kollegen William Coleman und Mikayel Hakhnazaryan suchen sie mit einer besonderen Neugierde nach der Bestätigung des ewigen „Muss es sein“ des Streichquartettspiels. Ein dem entsprechendes Projekt wurde gemeinsam mit der Regisseurin Nicola Hümpel von „Nico and the Navigators“ entwickelt: Beethovens Streichquartett op. 135 als Staged Concert wurde bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker Ende Juli 2018 zum ersten Mal aufgeführt. Die Idee wird im Beethoven-Jahr 2020 mit der „Großen Fuge“ op.133 erweitert und als Programm „Force and Freedom“ u.a. im Konzerthaus Dortmund, Palais des Beaux Arts Brüssel und Radialsystem Berlin zu sehen sein.

Zurzeit erarbeitet das Ensemble den Beethoven Streichquartettzyklus, in chronologischer Folge werden sie diesen u.a. 2019 in der Suntory Hall in Japan aufführen. Durch eine Konzeptionsförderung des Landes Niedersachsen/ Musik 21 konnte das Quartett vier neue Werke für Streichquartett von Enno Poppe, Aribert Reimann, Manfred Trojahn und Aribert Reimann in Auftrag geben. „Freizeit“ (Poppe) und „Die schönen Augen der Frühlingsnacht“ (Reimann) wurden 2016 bzw. 2017 uraufgeführt. Trojahns 5.Streichquartett und Mantovanis „Beethoveniana“ folgen jeweils 2018 und 2019, alle Werke in Kooperationen mit wichtigen Veranstaltern wie Muziekgebouw Amsterdam, Paris Biennale, Wigmore Hall London oder Suntory Hall Tokio.

Das Kuss Quartett war eines der ersten Ensembles, welches die Klassik in Clubs brachte, das Format „Kuss Plus“ besteht heute noch in der Klassik-Lounge des rbb kulturradios. Die ungewöhnliche Offenheit der Vier zeigt sich zudem in grenzüberschreitenden Konzertformen, welche Quartettkompositionen mit literarischen Werken in Begegnung bringen. Hier entstanden mehrere Programme mit dem renommierten Schauspieler Udo Samel oder dem Slam Poestristen Bas Böttcher.

Das Quartett wurde 2002 vom Deutschen Musikrat und beim Borciani-Wettbewerb mit ersten Preisen, 2003 mit dem Borletti-Buitoni Award ausgezeichnet und von der European Concert Hall Organization für das Programm „Rising Stars“ ausgewählt. Seine Karriere führt von der Carnegie Hall über die Berliner Philharmonie in seiner Heimatstadt zu allen wichtigen internationalen Konzertsälen und Festivals.

Bei zahlreichen Meisterkursen inspiriert das Kuss Quartett heute die nächste Generation der Kammermusiker. William Coleman (in Salzburg) und Oliver Wille (in Hannover und Birmingham) sind zudem Professoren an europäischen Universitäten.

 Nach dem erfolgreichen Album „Bridges“ (Sony Classical) wurde im Januar 2012 bei dem feinen englischen Label Onyx Classics eine hervorragend besprochene Konzept-CD veröffentlicht: „Theme russe“ mit Werken und Transkriptionen von Tschaikowski, Strawinsky, Schnittke und anderen. 2013 erschien die dritte Aufnahme bei Onyx Classics: das Schubert Quintett mit dem Cellisten Miklós Perényi, mit dem das Kuss Quartett besonders gern zusammenarbeitet.

Das neueste Album mit dem 2. Streichquartett von Schönberg (gemeinsam mit Mojca Erdmann) sowie dem 3. Quartett von Brahms und einigen eigens für das Ensemble bearbeiteten Brahms-Liedern für Sopran und Streichquartett, erschien im Herbst 2016 und erhielt begeisterte Kritiken.

www.kussquartett.com

 
 
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Jubiläumswochenende - Kuss Quartett II
Oct
20
11:00 AM11:00

Jubiläumswochenende - Kuss Quartett II

 
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Jubiläumswochenende - Kuss Quartett II

Jana Kuss (Violine)
Oliver Wille (Violine)
William Coleman (Viola)
Mikayel Hakhnazaryan (Violoncello)

— Beginn 11.00 Uhr, ohne Pause —

Programm

Ludwig van Beethoven — Streichquartett f-Moll op. 95

Ludwig van Beethoven — Streichquartett Es-Dur op. 127

Kuss Quartett —

Das Markenzeichen des Kuss Quartetts sind konzeptuelle Programme, die stets einen roten Faden haben und mit denen sie sowohl dem traditionellen Publikum als auch neuer Hörerschaft einmalige Erlebnisse bieten wollen. Die Primaria Jana Kuss und Oliver Wille spielen schon seit über 25 Jahren Seite an Seite - mit ihren Kollegen William Coleman und Mikayel Hakhnazaryan suchen sie mit einer besonderen Neugierde nach der Bestätigung des ewigen „Muss es sein“ des Streichquartettspiels. Ein dem entsprechendes Projekt wurde gemeinsam mit der Regisseurin Nicola Hümpel von „Nico and the Navigators“ entwickelt: Beethovens Streichquartett op. 135 als Staged Concert wurde bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker Ende Juli 2018 zum ersten Mal aufgeführt. Die Idee wird im Beethoven-Jahr 2020 mit der „Großen Fuge“ op.133 erweitert und als Programm „Force and Freedom“ u.a. im Konzerthaus Dortmund, Palais des Beaux Arts Brüssel und Radialsystem Berlin zu sehen sein.

Zurzeit erarbeitet das Ensemble den Beethoven Streichquartettzyklus, in chronologischer Folge werden sie diesen u.a. 2019 in der Suntory Hall in Japan aufführen. Durch eine Konzeptionsförderung des Landes Niedersachsen/ Musik 21 konnte das Quartett vier neue Werke für Streichquartett von Enno Poppe, Aribert Reimann, Manfred Trojahn und Aribert Reimann in Auftrag geben. „Freizeit“ (Poppe) und „Die schönen Augen der Frühlingsnacht“ (Reimann) wurden 2016 bzw. 2017 uraufgeführt. Trojahns 5.Streichquartett und Mantovanis „Beethoveniana“ folgen jeweils 2018 und 2019, alle Werke in Kooperationen mit wichtigen Veranstaltern wie Muziekgebouw Amsterdam, Paris Biennale, Wigmore Hall London oder Suntory Hall Tokio.

Das Kuss Quartett war eines der ersten Ensembles, welches die Klassik in Clubs brachte, das Format „Kuss Plus“ besteht heute noch in der Klassik-Lounge des rbb kulturradios. Die ungewöhnliche Offenheit der Vier zeigt sich zudem in grenzüberschreitenden Konzertformen, welche Quartettkompositionen mit literarischen Werken in Begegnung bringen. Hier entstanden mehrere Programme mit dem renommierten Schauspieler Udo Samel oder dem Slam Poestristen Bas Böttcher.

Das Quartett wurde 2002 vom Deutschen Musikrat und beim Borciani-Wettbewerb mit ersten Preisen, 2003 mit dem Borletti-Buitoni Award ausgezeichnet und von der European Concert Hall Organization für das Programm „Rising Stars“ ausgewählt. Seine Karriere führt von der Carnegie Hall über die Berliner Philharmonie in seiner Heimatstadt zu allen wichtigen internationalen Konzertsälen und Festivals.

Bei zahlreichen Meisterkursen inspiriert das Kuss Quartett heute die nächste Generation der Kammermusiker. William Coleman (in Salzburg) und Oliver Wille (in Hannover und Birmingham) sind zudem Professoren an europäischen Universitäten.

 Nach dem erfolgreichen Album „Bridges“ (Sony Classical) wurde im Januar 2012 bei dem feinen englischen Label Onyx Classics eine hervorragend besprochene Konzept-CD veröffentlicht: „Theme russe“ mit Werken und Transkriptionen von Tschaikowski, Strawinsky, Schnittke und anderen. 2013 erschien die dritte Aufnahme bei Onyx Classics: das Schubert Quintett mit dem Cellisten Miklós Perényi, mit dem das Kuss Quartett besonders gern zusammenarbeitet.

Das neueste Album mit dem 2. Streichquartett von Schönberg (gemeinsam mit Mojca Erdmann) sowie dem 3. Quartett von Brahms und einigen eigens für das Ensemble bearbeiteten Brahms-Liedern für Sopran und Streichquartett, erschien im Herbst 2016 und erhielt begeisterte Kritiken.

www.kussquartett.com

 
 
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Jubiläumswochenende - Kuss Quartett III
Oct
20
3:00 PM15:00

Jubiläumswochenende - Kuss Quartett III

 
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Jubiläumswochenende - Kuss Quartett III

Jana Kuss (Violine)
Oliver Wille (Violine)
William Coleman (Viola)
Mikayel Hakhnazaryan (Violoncello)

— Beginn 15.00 Uhr —

Programm

Ludwig van Beethoven — Streichquartett c-Moll op. 18,4

Ludwig van Beethoven — Streichquartett Es-Dur op. 74

— Pause —

Ludwig van Beethoven — Streichquartett B-Dur op. 130 mit Großer Fuge op. 133

Kuss Quartett —

Das Markenzeichen des Kuss Quartetts sind konzeptuelle Programme, die stets einen roten Faden haben und mit denen sie sowohl dem traditionellen Publikum als auch neuer Hörerschaft einmalige Erlebnisse bieten wollen. Die Primaria Jana Kuss und Oliver Wille spielen schon seit über 25 Jahren Seite an Seite - mit ihren Kollegen William Coleman und Mikayel Hakhnazaryan suchen sie mit einer besonderen Neugierde nach der Bestätigung des ewigen „Muss es sein“ des Streichquartettspiels. Ein dem entsprechendes Projekt wurde gemeinsam mit der Regisseurin Nicola Hümpel von „Nico and the Navigators“ entwickelt: Beethovens Streichquartett op. 135 als Staged Concert wurde bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker Ende Juli 2018 zum ersten Mal aufgeführt. Die Idee wird im Beethoven-Jahr 2020 mit der „Großen Fuge“ op.133 erweitert und als Programm „Force and Freedom“ u.a. im Konzerthaus Dortmund, Palais des Beaux Arts Brüssel und Radialsystem Berlin zu sehen sein.

Zurzeit erarbeitet das Ensemble den Beethoven Streichquartettzyklus, in chronologischer Folge werden sie diesen u.a. 2019 in der Suntory Hall in Japan aufführen. Durch eine Konzeptionsförderung des Landes Niedersachsen/ Musik 21 konnte das Quartett vier neue Werke für Streichquartett von Enno Poppe, Aribert Reimann, Manfred Trojahn und Aribert Reimann in Auftrag geben. „Freizeit“ (Poppe) und „Die schönen Augen der Frühlingsnacht“ (Reimann) wurden 2016 bzw. 2017 uraufgeführt. Trojahns 5.Streichquartett und Mantovanis „Beethoveniana“ folgen jeweils 2018 und 2019, alle Werke in Kooperationen mit wichtigen Veranstaltern wie Muziekgebouw Amsterdam, Paris Biennale, Wigmore Hall London oder Suntory Hall Tokio.

Das Kuss Quartett war eines der ersten Ensembles, welches die Klassik in Clubs brachte, das Format „Kuss Plus“ besteht heute noch in der Klassik-Lounge des rbb kulturradios. Die ungewöhnliche Offenheit der Vier zeigt sich zudem in grenzüberschreitenden Konzertformen, welche Quartettkompositionen mit literarischen Werken in Begegnung bringen. Hier entstanden mehrere Programme mit dem renommierten Schauspieler Udo Samel oder dem Slam Poestristen Bas Böttcher.

Das Quartett wurde 2002 vom Deutschen Musikrat und beim Borciani-Wettbewerb mit ersten Preisen, 2003 mit dem Borletti-Buitoni Award ausgezeichnet und von der European Concert Hall Organization für das Programm „Rising Stars“ ausgewählt. Seine Karriere führt von der Carnegie Hall über die Berliner Philharmonie in seiner Heimatstadt zu allen wichtigen internationalen Konzertsälen und Festivals.

Bei zahlreichen Meisterkursen inspiriert das Kuss Quartett heute die nächste Generation der Kammermusiker. William Coleman (in Salzburg) und Oliver Wille (in Hannover und Birmingham) sind zudem Professoren an europäischen Universitäten.

 Nach dem erfolgreichen Album „Bridges“ (Sony Classical) wurde im Januar 2012 bei dem feinen englischen Label Onyx Classics eine hervorragend besprochene Konzept-CD veröffentlicht: „Theme russe“ mit Werken und Transkriptionen von Tschaikowski, Strawinsky, Schnittke und anderen. 2013 erschien die dritte Aufnahme bei Onyx Classics: das Schubert Quintett mit dem Cellisten Miklós Perényi, mit dem das Kuss Quartett besonders gern zusammenarbeitet.

Das neueste Album mit dem 2. Streichquartett von Schönberg (gemeinsam mit Mojca Erdmann) sowie dem 3. Quartett von Brahms und einigen eigens für das Ensemble bearbeiteten Brahms-Liedern für Sopran und Streichquartett, erschien im Herbst 2016 und erhielt begeisterte Kritiken.

www.kussquartett.com

 
 
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Esther Valentin & Anastasia Grishutina; Konstantin Krimmel & Doriana Tchakarova - Junge Reihe
Jan
28
7:30 PM19:30

Esther Valentin & Anastasia Grishutina; Konstantin Krimmel & Doriana Tchakarova - Junge Reihe

 
Konstantin Krimmel

Konstantin Krimmel

Doriana Tchakarova

Doriana Tchakarova

Esther Valentin

Esther Valentin

Anastasia Grishutina

Anastasia Grishutina

Esther Valentin & Anastasia Grishutina; Konstantin Krimmel & Doriana Tchakarova

Esther Valentin (Mezzosopran) & Anastasia Grishutina (Klavier)
Konstantin Krimmel (Bariton) & Doriana Tchakarova (Klavier)

— Beginn 19.30 Uhr —

Öffentliche Probe & Gespräch

27.01.2020, 17.00
HMTMH Neues Haus, Raum E 45

— Eintritt frei —

Hannover wird zur "Schubert-Stadt"! Seit 200 Jahren bleibt Schuberts Musik immer aktuell und wird von jeder jungen Künstlergeneration neu für sich entdeckt. Am Montag, 27.01.2020 trifft man sich in der Musikhochschule zu öffentlicher Probe, zu Gespräch und Kurzinterviews mit Studierenden der Klasse Prof. Jan Philip Schulze und den Künstler*innen des Folgetages. Am Dienstag, 28.01.2020 findet ein Liederabend der Peisträger-Duos Esther Valentin & Anastasia Grishutina und Konstantin Krimmel & Doriana Tchakarova statt.

Esther Valentin —

Die Mezzosopranistin studierte an der HfMT Köln. 2015 gewann sie den ersten Preis beim hochschulinternen Liedwettbewerb der HfMT Köln, sowie den Festival Vocallis Preis mit Rie Akamatsu und 2018 den ersten Preis, sowie den Publikumspreis beim Internationalen Schubert-Wettbewerb und den Bruno-Frey-Preis mit Anastasia Grishutina. Es folgten eine gemeinsame CD-Produktion und zahlreiche Konzerte. Ebenfalls mit Grishutina ist sie Stipendiatin des Festivals LIEDBasel. 2016 gab Esther Valentin ihr Debüt als Hänsel in der Oper Hänsel und Gretel von Humperdinck.

www.esthervalentin.com

Anastasia Grishutina —

Anastasia Grishutina studierte Klavier, Cembalo und Hammerklavier am Moskauer Konservatorium und Klavier Solo an der HMT München. Seit Oktober 2016 studiert sie Liedgestaltung an der HfMT Köln bei Ulrich Eisenlohr, Stefan Irmer und Michael Gees. Sie ist u.a. Preisträgerin beim Schubert-Wettbewerb Dortmund 2018, bei dem sie mit Esther Valentin den 1. Preis, Publikumspreis und den Sonderpreis für die beste Liedpianistin gewann. 2018/2019 nahm sie mit Valentin beim SWR Baden-Baden eine CD auf. Grishutina gastiert auf zahlreichen Festivals.

www.anastasiagrishutina.com

Konstantin Krimmel —

Der Bariton studiert an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof.Teru Yoshihara. 2018/19 erhielt 20 Preise bei internationalen Gesangswettbewerben u.a. „Helmut Deutsch“-Wien, „Viotti“-Italien, „Das Lied“- Heidelberg, Deutscher Musikwettbewerb. Konzerte, Liederabende und Opernproduktionen führen ihn auf bedeutende europäischen Podien. Die Fachpresse spricht begeistert von seiner sonoren, warmen Stimme, seiner mitreißenden Performance und erstaunlichen Bühnenpräsenz.

www.konstantinkrimmel.de

Doriana Tchakarova —

Die bulgarische Pianistin Doriana Tchakarova lehrt seit 2003 als Korrepetitor im Fach Gesang an der Musikhochschule Stuttgart. Die internationale Preisträgerin entfaltet eine rege, internationale Konzerttätigkeit als Liedpianistin. Liederabende mit ihrem Gesangspartner Konstantin Krimmel führen sie auf bedeutende Konzertpodien in Berlin, Wien, Barcelona, Frankfurt, Heidelberg, Oxford u.a. Ihre vielbeachteten CD-Einspielungen führten 2017 zu einer Echo-Nominierung.

www.doriana-tchakarova.com

 
 
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Sharon Kam & Liza Ferschtmann, Christian Poltéra, Enrico Pace
Feb
21
7:30 PM19:30

Sharon Kam & Liza Ferschtmann, Christian Poltéra, Enrico Pace

Sharon Kam

Sharon Kam

Enrico Pace

Enrico Pace

Liza Ferschtmann

Liza Ferschtmann

Christian Poltéra

Christian Poltéra

 

Sharon Kam & Liza Ferschtmann, Christian Poltéra, Enrico Pace

Sharon Kam (Klarinette)
Liza Ferschtmann (Violine)
Christian Poltéra (Cello)
Enrico Pace (Klavier)

— Beginn 19.30 Uhr —

Programm —

Erwin Schulhoff — Duo für Violine und Violoncello

Béla Bartók — Kontraste SZ 111 (für Violine, Klarinette und Klavier)

— Pause —

Olivier Messiaen — Quatuor pour la fin du temps für Violine, Violoncello, Klavier und Klarinette

Sharon Kam —

Sharon Kam gehört zu den weltweit führenden Klarinettistinnen und arbeitet mit den bedeutendsten Orchestern in den USA, Europa und Japan. Kam arbeitet mit Künstlern wie Lars Vogt, Christian Tetzlaff, Enrico Pace, Daniel Müller-Schott, Leif Ove Andsnes, Carolin Widmann und dem Jerusalem Quartet. Sie ist Gast bei Festivals wie Schleswig-Holstein, Rheingau und der Schubertiade. Ihr Engagement für zeitgenössische Musik zeigt sich in Uraufführungen, u.a. K. Pendereckis Klarinettenkonzert und Quartett sowie Klarinettenkonzerte von Iván Erőd und Peter Ruzicka (Donaueschingen). Ihre Aufnahme „American Classics“ mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Gregor Bühl wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. 2013 folgte ihre „Opera!“-CD mit Transkriptionen von Arien Rossinis, Puccinis bis hin zu Wolf-Ferraris, für Klarinette und Kammerorchester.

www.sharonkam.de

Liza Ferschtmann —

Liza Ferschtman ist für die Leidenschaftlichkeit ihrer Darbietungen, interessante Programme und ihre kommunikativen Fähigkeiten auf der Bühne bekannt. Sie studierte bei Herman Krebbers am Amsterdamer Konservatorium, Ida Kavafian am Curtis Institute in Philadelphia und David Takeno in London. Im Jahr 2006 erhielt Ferschtman die höchste Auszeichnung für Musiker in den Niederlanden, den Niederländischen Musikpreis. Sie musiziert mit Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra oder dem London Philharmonic. In der Saison 2018/19 wird sie u.a. mit den Bremer Philharmonikern das Sibelius‘ Violinkonzert in d-Moll unter Elias Grandy spielen. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen u.a. Elisabeth Leonskaja, Jonathan Biss, Alisa Weilerstein und Christian Poltera.

www.lizaferschtmann.com

Christian Poltéra —

Christian Poltéra arbeitet mit Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, den Münchner Philharmonikern, dem BBC Symphony Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre de Paris und der Camerata Salzburg. Dabei gehören Dirigenten wie John Eliot Gardiner, Paavo Järvi und Andris Nelsons zu seinen Partnern. Kammermusikpartner sind u.a. Mitsuko Uchida, Christian Tetzlaff, Gidon Kremer, Lars Vogt, Leif Ove Andsnes, Peter Zimmermann und Antoine Tamestit. Ferner tritt er bei renommierten Festivals wie Salzburg, Luzern, Wien, Schleswig-Holstein und London auf. Seit 2013 ist Poltéra künstlerischer Leiter der Kammermusiktage in der Bergkirche Büsingen. Poltéra ist Dozent an der Hochschule Luzern und spielt ein Violoncello von Antonio Casini aus dem Jahr 1675 und das „Mara“ Stradivari von 1711.

www.christianpoltera.com

Enrico Pace —

Enrico Pace, in Rimini geboren, studierte bei Franco Scala in Pesaro, später in Imola. Pace gastiert im Amsterdamer Concertgebouw, dem Teatro alla Scala in Mailand, Berlin, London, München, Salzburg, Prag, in Süd-Amerika und bei den Festivals La Roque-d’Anthéron, Verbier, Luzern, Rheingau und Schleswig-Holstein. Pace konzertiert mit Orchestern wie den Rotterdamer Philharmonikern, dem Maggio Musicale Fiorentino, dem Göteborg Symphony Orchestra, den Bamberger Symphonikern und dem BBC Philharmonic Orchestra. Er spielt unter der Leitung von z.B. Roberto Benzi, David Robertson und Andrey Boreyko. Zu seinen Kammermusikpartnern gehören u.a. Liza Ferschtman, Daniel Müller-Schott, Sharon Kam, Akiko Suwanai und Antoine Tamestit. 2013 erschien bei Decca Classics die Einspielung der gesamten Sonaten für Klavier und Violine Beethovens mit Leonidas Kavakos.

www.enricopace.com

 
 
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Kuss Quartett
Mar
18
7:30 PM19:30

Kuss Quartett

 
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Kuss Quartett

Jana Kuss (Violine)
Oliver Wille (Violine)
William Coleman (Viola)
Mikayel Hakhnazaryan (Violoncello)

— Beginn 15.00 Uhr —

Programm

Ludwig van Beethoven — Streichquartett A-Dur op. 18,5

Ludwig van Beethoven — Streichquartett e-Moll op. 59,2

— Pause —

Ludwig van Beethoven — Streichquartett cis-Moll op. 131

Kuss Quartett —

Das Markenzeichen des Kuss Quartetts sind konzeptuelle Programme, die stets einen roten Faden haben und mit denen sie sowohl dem traditionellen Publikum als auch neuer Hörerschaft einmalige Erlebnisse bieten wollen. Die Primaria Jana Kuss und Oliver Wille spielen schon seit über 25 Jahren Seite an Seite - mit ihren Kollegen William Coleman und Mikayel Hakhnazaryan suchen sie mit einer besonderen Neugierde nach der Bestätigung des ewigen „Muss es sein“ des Streichquartettspiels. Ein dem entsprechendes Projekt wurde gemeinsam mit der Regisseurin Nicola Hümpel von „Nico and the Navigators“ entwickelt: Beethovens Streichquartett op. 135 als Staged Concert wurde bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker Ende Juli 2018 zum ersten Mal aufgeführt. Die Idee wird im Beethoven-Jahr 2020 mit der „Großen Fuge“ op.133 erweitert und als Programm „Force and Freedom“ u.a. im Konzerthaus Dortmund, Palais des Beaux Arts Brüssel und Radialsystem Berlin zu sehen sein.

Zurzeit erarbeitet das Ensemble den Beethoven Streichquartettzyklus, in chronologischer Folge werden sie diesen u.a. 2019 in der Suntory Hall in Japan aufführen. Durch eine Konzeptionsförderung des Landes Niedersachsen/ Musik 21 konnte das Quartett vier neue Werke für Streichquartett von Enno Poppe, Aribert Reimann, Manfred Trojahn und Aribert Reimann in Auftrag geben. „Freizeit“ (Poppe) und „Die schönen Augen der Frühlingsnacht“ (Reimann) wurden 2016 bzw. 2017 uraufgeführt. Trojahns 5.Streichquartett und Mantovanis „Beethoveniana“ folgen jeweils 2018 und 2019, alle Werke in Kooperationen mit wichtigen Veranstaltern wie Muziekgebouw Amsterdam, Paris Biennale, Wigmore Hall London oder Suntory Hall Tokio.

Das Kuss Quartett war eines der ersten Ensembles, welches die Klassik in Clubs brachte, das Format „Kuss Plus“ besteht heute noch in der Klassik-Lounge des rbb kulturradios. Die ungewöhnliche Offenheit der Vier zeigt sich zudem in grenzüberschreitenden Konzertformen, welche Quartettkompositionen mit literarischen Werken in Begegnung bringen. Hier entstanden mehrere Programme mit dem renommierten Schauspieler Udo Samel oder dem Slam Poestristen Bas Böttcher.

Das Quartett wurde 2002 vom Deutschen Musikrat und beim Borciani-Wettbewerb mit ersten Preisen, 2003 mit dem Borletti-Buitoni Award ausgezeichnet und von der European Concert Hall Organization für das Programm „Rising Stars“ ausgewählt. Seine Karriere führt von der Carnegie Hall über die Berliner Philharmonie in seiner Heimatstadt zu allen wichtigen internationalen Konzertsälen und Festivals.

Bei zahlreichen Meisterkursen inspiriert das Kuss Quartett heute die nächste Generation der Kammermusiker. William Coleman (in Salzburg) und Oliver Wille (in Hannover und Birmingham) sind zudem Professoren an europäischen Universitäten.

 Nach dem erfolgreichen Album „Bridges“ (Sony Classical) wurde im Januar 2012 bei dem feinen englischen Label Onyx Classics eine hervorragend besprochene Konzept-CD veröffentlicht: „Theme russe“ mit Werken und Transkriptionen von Tschaikowski, Strawinsky, Schnittke und anderen. 2013 erschien die dritte Aufnahme bei Onyx Classics: das Schubert Quintett mit dem Cellisten Miklós Perényi, mit dem das Kuss Quartett besonders gern zusammenarbeitet.

Das neueste Album mit dem 2. Streichquartett von Schönberg (gemeinsam mit Mojca Erdmann) sowie dem 3. Quartett von Brahms und einigen eigens für das Ensemble bearbeiteten Brahms-Liedern für Sopran und Streichquartett, erschien im Herbst 2016 und erhielt begeisterte Kritiken.

www.kussquartett.com

 
 
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Kuss Quartett & Nico and the Navigators
Jun
22
7:30 PM19:30

Kuss Quartett & Nico and the Navigators

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Kuss Quartett & Nico and the Navigators

Jana Kuss (Violine)
Oliver Wille (Violine)
William Coleman (Viola)
Mikayel Hakhnazaryan (Violoncello)

Yui Kawaguchi (Choreographie & Tanz)
Nicola Hümpel (Künstlerische Leitung)
Oliver Proske (Raum)
Fabian Bleisch (Licht)

— Beginn 19.30 Uhr —

Programm

Ludwig van Beethoven — Streichquartett B-Dur op. 18,6

Ludwig van Beethoven — Streichquartett C-Dur op. 59,3

— Pause —

Ludwig van Beethoven — Streichquartett F-Dur op. 135

staged concert — in Zusammenarbeit mit Nico and the Navigators

Nico and the Navigators —

Nico and the Navigators ist ein freies Berliner Theaterensemble, das 1998 von Nicola Hümpel und Oliver Proske am Bauhaus Dessau gegründet wurde und seit 1999 seinen festen Sitz in Berlin hat. Mit seiner bildstarken Sprache konnten es sich in der globalen Theaterlandschaft durchsetzen und ist seit 2006 mit Projekten um Schubert, Händel, Bach, Rossini, Mahler sowie zeitgenössische Musik in der Welt des Musiktheaters nicht mehr weg zu denken. Ihre Produktionen werden international an renommierten Häusern und auf Festivals gezeigt, u.a. UIMTF Korea, Opéra Comique Paris, Wiener Festwochen, Bregenzer Festspiele, Deutsche Oper Berlin, Residenztheater München oder Oper Stuttgart. 2011 verlieh der Fonds Darstellende Künste dem Ensemble den George-Tabori-Preis, 2016 erhielt Nicola Hümpel den Konrad-Wolf-Preis durch die Akademie der Künste.

www.navigators.de

Kuss Quartett —

Das Markenzeichen des Kuss Quartetts sind konzeptuelle Programme, die stets einen roten Faden haben und mit denen sie sowohl dem traditionellen Publikum als auch neuer Hörerschaft einmalige Erlebnisse bieten wollen. Die Primaria Jana Kuss und Oliver Wille spielen schon seit über 25 Jahren Seite an Seite - mit ihren Kollegen William Coleman und Mikayel Hakhnazaryan suchen sie mit einer besonderen Neugierde nach der Bestätigung des ewigen „Muss es sein“ des Streichquartettspiels. Ein dem entsprechendes Projekt wurde gemeinsam mit der Regisseurin Nicola Hümpel von „Nico and the Navigators“ entwickelt: Beethovens Streichquartett op. 135 als Staged Concert wurde bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker Ende Juli 2018 zum ersten Mal aufgeführt. Die Idee wird im Beethoven-Jahr 2020 mit der „Großen Fuge“ op.133 erweitert und als Programm „Force and Freedom“ u.a. im Konzerthaus Dortmund, Palais des Beaux Arts Brüssel und Radialsystem Berlin zu sehen sein.

Zurzeit erarbeitet das Ensemble den Beethoven Streichquartettzyklus, in chronologischer Folge werden sie diesen u.a. 2019 in der Suntory Hall in Japan aufführen. Durch eine Konzeptionsförderung des Landes Niedersachsen/ Musik 21 konnte das Quartett vier neue Werke für Streichquartett von Enno Poppe, Aribert Reimann, Manfred Trojahn und Aribert Reimann in Auftrag geben. „Freizeit“ (Poppe) und „Die schönen Augen der Frühlingsnacht“ (Reimann) wurden 2016 bzw. 2017 uraufgeführt. Trojahns 5.Streichquartett und Mantovanis „Beethoveniana“ folgen jeweils 2018 und 2019, alle Werke in Kooperationen mit wichtigen Veranstaltern wie Muziekgebouw Amsterdam, Paris Biennale, Wigmore Hall London oder Suntory Hall Tokio.

Das Kuss Quartett war eines der ersten Ensembles, welches die Klassik in Clubs brachte, das Format „Kuss Plus“ besteht heute noch in der Klassik-Lounge des rbb kulturradios. Die ungewöhnliche Offenheit der Vier zeigt sich zudem in grenzüberschreitenden Konzertformen, welche Quartettkompositionen mit literarischen Werken in Begegnung bringen. Hier entstanden mehrere Programme mit dem renommierten Schauspieler Udo Samel oder dem Slam Poestristen Bas Böttcher.

Das Quartett wurde 2002 vom Deutschen Musikrat und beim Borciani-Wettbewerb mit ersten Preisen, 2003 mit dem Borletti-Buitoni Award ausgezeichnet und von der European Concert Hall Organization für das Programm „Rising Stars“ ausgewählt. Seine Karriere führt von der Carnegie Hall über die Berliner Philharmonie in seiner Heimatstadt zu allen wichtigen internationalen Konzertsälen und Festivals.

Bei zahlreichen Meisterkursen inspiriert das Kuss Quartett heute die nächste Generation der Kammermusiker. William Coleman (in Salzburg) und Oliver Wille (in Hannover und Birmingham) sind zudem Professoren an europäischen Universitäten.

 Nach dem erfolgreichen Album „Bridges“ (Sony Classical) wurde im Januar 2012 bei dem feinen englischen Label Onyx Classics eine hervorragend besprochene Konzept-CD veröffentlicht: „Theme russe“ mit Werken und Transkriptionen von Tschaikowski, Strawinsky, Schnittke und anderen. 2013 erschien die dritte Aufnahme bei Onyx Classics: das Schubert Quintett mit dem Cellisten Miklós Perényi, mit dem das Kuss Quartett besonders gern zusammenarbeitet.

Das neueste Album mit dem 2. Streichquartett von Schönberg (gemeinsam mit Mojca Erdmann) sowie dem 3. Quartett von Brahms und einigen eigens für das Ensemble bearbeiteten Brahms-Liedern für Sopran und Streichquartett, erschien im Herbst 2016 und erhielt begeisterte Kritiken.

www.kussquartett.com

 
 
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