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Jubiläumswochenende - Kuss Quartett I

  • Orangerie Herrenhausen (map)
 

Jubiläumswochenende - Kuss Quartett I

Jana Kuss (Violine)
Oliver Wille (Violine)
William Coleman (Viola)
Mikayel Hakhnazaryan (Violoncello)

— Beginn 18.00 Uhr —

Programm

Ludwig van Beethoven — Streichquartett D-Dur op. 18,3

Ludwig van Beethoven — Streichquartett F-Dur op. 59,1

— Pause —

Ludwig van Beethoven — Streichquartett F-Dur op. 18,1

Bruno Mantovani — „Beethoveniana“ (Auftragswerk Kuss Quartett in Kooperation mit Musik21, Suntory Hall Japan, Concertgebouw Amsterdam, Wigmore Hall London, Paris Biennale), Deutsche Erstaufführung

— Pause —

Ludwig van Beethoven — Streichquartett G-Dur op. 18,2

Ludwig van Beethoven — Streichquartett a-Moll op. 132

Kuss Quartett —

Das Markenzeichen des Kuss Quartetts sind konzeptuelle Programme, die stets einen roten Faden haben und mit denen sie sowohl dem traditionellen Publikum als auch neuer Hörerschaft einmalige Erlebnisse bieten wollen. Die Primaria Jana Kuss und Oliver Wille spielen schon seit über 25 Jahren Seite an Seite - mit ihren Kollegen William Coleman und Mikayel Hakhnazaryan suchen sie mit einer besonderen Neugierde nach der Bestätigung des ewigen „Muss es sein“ des Streichquartettspiels. Ein dem entsprechendes Projekt wurde gemeinsam mit der Regisseurin Nicola Hümpel von „Nico and the Navigators“ entwickelt: Beethovens Streichquartett op. 135 als Staged Concert wurde bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker Ende Juli 2018 zum ersten Mal aufgeführt. Die Idee wird im Beethoven-Jahr 2020 mit der „Großen Fuge“ op.133 erweitert und als Programm „Force and Freedom“ u.a. im Konzerthaus Dortmund, Palais des Beaux Arts Brüssel und Radialsystem Berlin zu sehen sein.

Zurzeit erarbeitet das Ensemble den Beethoven Streichquartettzyklus, in chronologischer Folge werden sie diesen u.a. 2019 in der Suntory Hall in Japan aufführen. Durch eine Konzeptionsförderung des Landes Niedersachsen/ Musik 21 konnte das Quartett vier neue Werke für Streichquartett von Enno Poppe, Aribert Reimann, Manfred Trojahn und Aribert Reimann in Auftrag geben. „Freizeit“ (Poppe) und „Die schönen Augen der Frühlingsnacht“ (Reimann) wurden 2016 bzw. 2017 uraufgeführt. Trojahns 5.Streichquartett und Mantovanis „Beethoveniana“ folgen jeweils 2018 und 2019, alle Werke in Kooperationen mit wichtigen Veranstaltern wie Muziekgebouw Amsterdam, Paris Biennale, Wigmore Hall London oder Suntory Hall Tokio.

Das Kuss Quartett war eines der ersten Ensembles, welches die Klassik in Clubs brachte, das Format „Kuss Plus“ besteht heute noch in der Klassik-Lounge des rbb kulturradios. Die ungewöhnliche Offenheit der Vier zeigt sich zudem in grenzüberschreitenden Konzertformen, welche Quartettkompositionen mit literarischen Werken in Begegnung bringen. Hier entstanden mehrere Programme mit dem renommierten Schauspieler Udo Samel oder dem Slam Poestristen Bas Böttcher.

Das Quartett wurde 2002 vom Deutschen Musikrat und beim Borciani-Wettbewerb mit ersten Preisen, 2003 mit dem Borletti-Buitoni Award ausgezeichnet und von der European Concert Hall Organization für das Programm „Rising Stars“ ausgewählt. Seine Karriere führt von der Carnegie Hall über die Berliner Philharmonie in seiner Heimatstadt zu allen wichtigen internationalen Konzertsälen und Festivals.

Bei zahlreichen Meisterkursen inspiriert das Kuss Quartett heute die nächste Generation der Kammermusiker. William Coleman (in Salzburg) und Oliver Wille (in Hannover und Birmingham) sind zudem Professoren an europäischen Universitäten.

 Nach dem erfolgreichen Album „Bridges“ (Sony Classical) wurde im Januar 2012 bei dem feinen englischen Label Onyx Classics eine hervorragend besprochene Konzept-CD veröffentlicht: „Theme russe“ mit Werken und Transkriptionen von Tschaikowski, Strawinsky, Schnittke und anderen. 2013 erschien die dritte Aufnahme bei Onyx Classics: das Schubert Quintett mit dem Cellisten Miklós Perényi, mit dem das Kuss Quartett besonders gern zusammenarbeitet.

Das neueste Album mit dem 2. Streichquartett von Schönberg (gemeinsam mit Mojca Erdmann) sowie dem 3. Quartett von Brahms und einigen eigens für das Ensemble bearbeiteten Brahms-Liedern für Sopran und Streichquartett, erschien im Herbst 2016 und erhielt begeisterte Kritiken.

www.kussquartett.com