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Ma’alot Quintett mit Werken von Ligeti, Beethoven, Glanert und Dvořák

  • Orangerie Herrenhausen (map)
 
Ma’alot Quintett

Ma’alot Quintett

Stephanie Winker (Flöte)
Christian Wetzel (Oboe)
Ulf-Guido Schäfer (Klarinette)
Sibylle Mahni (Horn)
Volker Tessmann (Fagott)

Programm

Ludwig van Beethoven —
Die Geschöpfe des Prometheus op. 43
(Harmoniemusik für Bläserquintett von Guido Schäfer)

György Ligeti —
Sechs Bagatellen für Bläserquintett
(1953)

Detlef Glanert —
Déjà vu

Antonin Dvořák —
Quintett F-Dur op.96
(nach dem amerikanischen Quartett)

 

„Ma’alot“ stammt aus dem Hebräischen und meint den „Weg zu Harmonie und Einklang“.
Das Ma’alot Quintett gehört seit seiner Gründung im Jahre 1986 international zu den führenden Kammermusikensembles. Vier erste Preise bei großen internationalen Kammermusikwettbewerben, u.a beim Wettbewerb der ARD in München, ebneten dem Ma’alot Quintett direkt nach seiner Gründung den Weg zu bedeutenden Musikfestivals, zu Produktionen an Deutschlands Rundfunkanstalten sowie zu einer regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland.
Das Repertoire des Ensembles umfasst die gesamte Bläserquintett-Literatur von der Klassik bis zur Avantgarde. Einzigartig sind die von Ensemblemitglied Ulf-Guido Schäfer dem Quintett „auf den Leib“ geschriebenen Bearbeitungen, die auch komplett auf CD zu hören sind.
Besonderes Anliegen ist dem Ensemble die Zusammenarbeit mit Komponisten, um in der Neuen Musik eine Erweiterung des Repertoires zu fördern.
Konzertagenturen, Veranstalter, Produzenten und Künstler unterstützen das Ma’alot Quintett bei der Realisierung neuer, auch experimenteller Ideen. Die Zusammenarbeit mit der Plattenfirma Dabringhaus & Grimm setzt die Reihe der in der Fachwelt einhellig gelobten CD-Produktionen fort. 2006 erhielt ihre CD mit Eigenbearbeitungen von Werken Antonín Dvořák den Echo-Preis, ebenso wie die zuletzt erschienene CD mit Harmoniemusiken zu Rossinis „Tancredi“ und „La Cenerentola“. Im Herbst 2012 erschien eine CD mit Mendelssohns Sommernachtstraum.
Im Rahmen einer USA-Tournee spielte das Ensemble auf Einladung der Harvard Music Association Boston die Uraufführung einer Auftragskomposition von Detlev Glanert, geschrieben für das Ma’alot Quintett.
Alle Mitglieder des Ensembles haben Solo-Positionen in bedeutenden deutschen Orchestern oder lehren als Professoren an Musikhochschulen.
Das 25-jährige Bühnenjubiläum des Quintetts in der Saison 2011 wurde mit Konzertreisen nach Südamerika und Asien sowie mit der Gründung seines Bläserfestivals in Rheda-Wiedenbrück gefeiert.
Seit 2014 findet das Festival im Rittergut Störmede, Westfalen, statt.