Trio Isimsiz mit Werken von Klouda, Fauré und Brahms — Junge Reihe
Jan
22
7:30 PM19:30

Trio Isimsiz mit Werken von Klouda, Fauré und Brahms — Junge Reihe

 
Trio Isimsiz

Trio Isimsiz

Pablo Hernán Benedí (Violine)
Michael Petrov (Violoncello)
Erdem Misirlioglu (Klavier)

— Beginn 19.30 Uhr —

Programm

Natalie Klouda —
Klaviertrio Nr. 1 „Fantasie Triptych“

Gabriel Fauré —
Trio d-moll op. 120

— Pause —

Johannes Brahms —
Klaviertrio Nr. 1 H-Dur op. 8

Trio Isimsiz —

2009 formierte sich das Trio Isimsiz an der Guildhall School of Music & Drama London und hat bereits zahlreiche Preise gewonnen. 2015 gewann das Ensemble den 1. Preis sowie den Publikumspreis bei der Trondheim Competition, 2017 den 2. Preis beim Internationalen Joseph Haydn Kammermusikwettbewerb in Wien. Zwischen 2013 und 2018 wurde das Trio vom Young Classical Artists Trust (YCAT) gefördert, im Februar 2018 gewann es den Borletti-Buitoni Trust Fellowship Award.
Das Ensemble konzertierte bereits europaweit. Highlights waren Rezitals in Stavanger, in Mecklenburg-Vorpommern, beim Aldeburgh and Peasmarsh Festival, in der Tivoli Concert Hall Kopenhagen, in der Fundación Juan March in Madrid und im Marianischer-Saal in Luzern. Tourneen führten sie unter anderem nach China und Argentinien.
Engagements in der Saison 17/18 beinhalten ein komplettes Beethoven Programm am Théâtre des Abbesses in Paris, Konzerte beim Trondheim Chamber Music Festival, sowie Rezitals in der Kölner Philharmonie, der Wigmore Hall und Saffron Hall.
Im November 2017 veröffentlichten sie ihre erste CD beim Rubicon Label.
Aktuell ist das Ensemble Stipendiat an der Guildhall School of Music & Drama London.
Wichtige künstlerische Impulse erhielten sie von Anthony Marwood, Krysztof Chorzelski, Richard Lester und Aleksander Madzar sowie Ferenc Rados im Rahmen von IMS Prussia Cove.

trioisimsiz.com

 
 Mit freundlicher Unterstützung durch die Anja Fichte Stiftung und die Kurt-Alten-Stiftung.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Anja Fichte Stiftung und die Kurt-Alten-Stiftung.

 
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Baiba Skride, Daniel Müller-Schott & Xavier de Maistre mit Werken von Ibert, Ravel, Renié u.a.
Feb
15
7:30 PM19:30

Baiba Skride, Daniel Müller-Schott & Xavier de Maistre mit Werken von Ibert, Ravel, Renié u.a.

 
Baiba Skride, Daniel Müller-Schott & Xavier

Baiba Skride,
Daniel Müller-Schott
& Xavier de Maistre

Baiba Skride (Violine)
Daniel Müller-Schott (Violoncello)
Xavier de Maistre (Harfe)

— Beginn 19.30 Uhr —

Programm

Jacques Francois Antoine Ibert —
Trio für Violine, Violoncello und Harfe

Maurice Ravel —
Sonate für Violine und Violoncello
C-Dur „À la memoire de Claude Debussy“

— Pause —

Gabriel Fauré —
Impromptu Des-Dur op. 86 für Harfe

Henriette Renié —
Trio für Violine, Cello und Harfe B-Dur

Baiba Skride —

Die in Lettland geborene Geigerin Baiba Skride zählt zu den profiliertesten Geigerinnen unserer Zeit und wird weltweit für inspirierende Interpretationen und ihren unverwechselbaren Geigenton geschätzt. Sie spielt mit Orchestern von Weltrang wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, Boston Symphony Orchestra, New York Philharmonic und dem London Philharmonic Orchestra.
Im Jahr 2001 gewann sie den 1. Preis des Queen Elisabeth Wettbewerbs in Brüssel.
Sie spielt die Stradivari „Yfrah Neaman“, eine großzügige Leihgabe der Familie Neaman auf Vermittlung der Beares International Violin Society.

 

Daniel Müller-Schott —

Daniel Müller-Schott zählt heute zu den weltbesten Cellisten und ist auf allen wichtigen internationalen Konzertpodien zu hören. Er gastiert regelmäßig bei führenden internationalen Orchestern und arbeitet mit herausragenden Dirigenten.
Als Kammermusiker arbeitet er u.a. zusammen mit Nicolas Angelich, Renaud Capuçon, Julia Fischer, Igor Levit, Anne-Sophie Mutter, Francesco Piemontesi, Simon Trpčeski sowie einigen Streichquartetten.
Mit fünfzehn Jahren machte Müller-Schott international Furore durch den Gewinn des Ersten Preises beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb für junge Musiker 1992 in Moskau.
Daniel Müller-Schott spielt das ‚Ex Shapiro‘ Matteo Goffriller Cello, gefertigt in Venedig 1727.

 

Xavier de Maistre —

Xavier de Maistre gehört zu jener Elite von Solokünstlern, denen es gelingt, die Grenzen des auf ihrem Instrument Möglichen immer wieder neu zu definieren.
Xavier de Maistre konzertiert weltweit in den bedeutendsten Konzerthäusern, tritt mit führenden Orchestern auf und arbeitet mit renommierten Dirigenten.
Er ist gern gesehener Gast bei internationalen Musikfestivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, Salzburger Festspiele und Mostly Mozart in New York. Solorezitale, Duoabende und Kammermusik komplettieren sein künstlerisches Schaffen.
Im Duo mit Diana Damrau (Sopran) konzertiert er im Mai 2019 europaweit. Seit 2001 ist Xavier de Maistre Professor an der Musikhochschule Hamburg. Der Künstler spielt eine Harfe von Lyon & Healy.

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Antje Weithaas, Marie-Elisabeth Hecker & Martin Helmchen mit Werken von Schubert und Dvořák
Mar
19
7:30 PM19:30

Antje Weithaas, Marie-Elisabeth Hecker & Martin Helmchen mit Werken von Schubert und Dvořák

 
Antje Weithaas, Marie-Elisabeth Hecker & Martin Helmchen

Antje Weithaas,
Marie-Elisabeth Hecker
& Martin Helmchen

Antje Weithaas (Violine)
Marie-Elisabeth Hecker (Violoncello)
Martin Helmchen (Klavier)

— Beginn 19.30 Uhr —

Programm

Franz Schubert —
Klaviertrio B-Dur D 898 op. posth. 99

— Pause —

Antonín Dvořák —
Klaviertrio Nr. 3 f-Moll op. 65

Antje Weithaas —

Energiegeladen durchdringt Antje Weithaas mit ihrer zwingenden musikalischen Intelligenz und ihrer beispiellosen technischen Souveränität jedes Detail im Notentext. Neben den großen Konzerten Mozarts, Beethovens und Schumanns und neuen Werken wie Jörg Widmanns Violinkonzert, beinhaltet ihr weitgefächertes Konzertrepertoire auch Klassiker der Moderne wie Schostakowitsch, Prokofjew und Gubaidulina sowie selten gespielte Violinkonzerte wie die von Hartmann und Schoeck. Begeisterte Reaktionen gibt es auf ihre CDs mit der Gesamteinspielung der Solosonaten und -partiten von Johann Sebastian Bach und der Solosonaten von Eugène Ysaÿe.

 

Marie-Elisabeth Hecker —

Wer Marie-Elisabeth Hecker live im Konzert erlebt, könnte leicht auf die Idee kommen, sie sei mit einem Instrument im Arm geboren worden. Beim Cellospielen verströmt sie eine geradezu traumwandlerische Selbstverständlichkeit - und zwar nicht nur, weil sie gern mit geschlossenen Augen spielt. Den internationalen Durchbruch bescherte ihr der sensationelle Erfolg beim Rostropowitsch-Wettbewerb 2005. Seitdem gehört Marie-Elisabeth Hecker zu den gefragtesten Solistinnen und Kammermusikerinnen der jungen Generation.

 

Martin Helmchen —

Geboren 1982 in Berlin, studierte Martin Helmchen an der HFM „Hanns Eisler“ Berlin und an der HMTM Hannover bei Arie Vardi. Weitere Mentoren sind W. G. Naboré sowie Alfred Brendel. 2001 gewann er den „Concours Clara Haskil“, 2006 ermöglichte ihm der „Credit Suisse Young Artist Award“ sein Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter Valery Gergiev beim Luzern Festival.
Es folgten Konzerte mit zahlreichen renommierten Orchestern und herausragenden Dirigenten.
Martin Helmchens besondere Leidenschaft gilt der Kammermusik. Zu seinen engen Kammermusikpartnern gehören u.a. Juliane Banse, Matthias Goerne, Veronika Eberle, Julia Fischer, Sharon Kam, Christian Tetzlaff.
Martin Helmchen arbeitet seit 2016 mit dem Label Alpha Classics zusammen, bei dem er u.a. eine Schubert-CD mit der heutigen Besetzung veröffentlich hat.
Seit 2010 ist er Associate Professor für Kammermusik an der Kronberg Academy.

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Dover Quartet mit Werken von Laks, Mendelssohn Bartholdy, Barber und Haydn — Junge Reihe
Mar
29
7:30 PM19:30

Dover Quartet mit Werken von Laks, Mendelssohn Bartholdy, Barber und Haydn — Junge Reihe

 
Dover Quartet

Dover Quartet

Joel Link (Violine)
Bryan Lee (Violine)
Milena Pajaro-van de Stadt (Viola)
Camden Shaw (Violoncello)

— Beginn 19.30 Uhr —

Programm

Szymon Laks —
Streichquartett Nr. 3

Felix Mendelssohn Bartholdy —
Vier Stücke für
Streichquartett op. 81

— Pause —

Samuel Barber —
Streichquartett
h-Moll op. 11

Joseph Haydn —
Streichquartett
D-Dur op. 20 Nr. 4 Hob. III: 34

Dover Quartet —

Das Dover Quartet gilt als eines der bemerkenswertesten jungen Streichquartette unserer Tage. Die Musiker, die sich bereits mit 19 Jahren zusammenschlossen, gewannen 2010 den Fischoff Wettbewerb, wurden beim Internationalen Wettbewerb in London ausgezeichnet und konnten 2013 den Internationalen Wettbewerb im kanadischen Banff für sich entscheiden.
Die Mitglieder des Dover Quartets lernten sich 2008 am Curtis Institute of Music in Philadelphia kennen. Die musikalischen Wurzeln des Quartetts sind in der Tradition der Vermeer und Guarneri Quartetten zu finden, aber der jugendliche Enthusiasmus und die musikalische Virtuosität der Gruppe suchen ihresgleichen.
Alle Mitglieder des Quartetts sind ebenfalls gefragte Solisten und konzertierten bereits mit renommierten Orchestern wie dem Philadelphia Orchestra, Tokyo Philharmonic, Kansas City Symphony und BBC Concert Orchestra.
In den vergangenen Saisons gab das Dover Quartet zahlreiche Konzerte in den USA, Kanada und Südamerika, darunter Gastspiele im Kennedy Center Washington und bei den Schneider Concerts in New York. In Europa war das Ensemble in der Wigmore Hall London, bei der Biennale in Paris, beim Beethoven-Orchester Bonn, in Regensburg, München, Salzburg, Berlin, Frankfurt, Innsbruck, München, Brüssel, auf Schloss Esterházy, beim Kultursommer Nordhessen, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, bei den Schwetzinger SWR Festspielen, beim Rheingau Musik Festival, bei den Klosterkonzerten Maulbronn und bei den Dresdner Musikfestspielen zu erleben.
Das Dover Quartet arbeitete am Curtis Institute intensiv mit renommierten Kammermusikern wie Shmuel Ashkenasi, Arnold Steinhardt, Joseph Silverstein und Peter Wiley zusammen und ist derzeit das Graduate String Quartet-in-Residence an der Rice University’s Shepherd School of Music in Houston (Texas). 2013 wurde das Dover Quartet das allererste „quartet-in-residence“ am Curtis Institute of Music.
Kürzlich erhielt das Ensemble den Cleveland Award, sowie den Avery Fisher Career Grant.

doverquartet.com

 
 Mit freundlicher Unterstützung durch die Anja Fichte Stiftung und die Kurt-Alten-Stiftung.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Anja Fichte Stiftung und die Kurt-Alten-Stiftung.

 
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Gidon Kremer mit Werken von Weinberg u.a.
May
22
7:30 PM19:30

Gidon Kremer mit Werken von Weinberg u.a.

 
Gidon Kremer

Gidon Kremer

Gidon Kremer (Violine)

— Beginn 19.30 Uhr —
 

 Eine Veranstaltung der KunstFestSpiele Herrenhausen in Kooperation mit der Kammermusikgemeinde e.V. Hannover.  Einzelkarten ab Januar 2019 nur über den Vorverkauf der KunstFestSpiele Herrenhausen. Karten über die Kammermusik-Gemeinde Hannover nur im ABO erhältlich.

Eine Veranstaltung der KunstFestSpiele Herrenhausen in Kooperation mit der Kammermusikgemeinde e.V. Hannover.

Einzelkarten ab Januar 2019 nur über den Vorverkauf der KunstFestSpiele Herrenhausen. Karten über die Kammermusik-Gemeinde Hannover nur im ABO erhältlich.

Programm

Musik u.a. von Mieczyslaw Weinberg
Das genaue Programm wird später bekannt gegeben.

 

Gidon Kremer —

Mit seiner ungewöhnlich kompromisslosen künstlerischen Grundhaltung gilt Gidon Kremer weltweit als einer der originellsten und überzeugendsten Künstler seiner Generation.
Sein Repertoire reicht von bekannten klassischen Kompositionen bis zu modernen Werken führender Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts. Er engagiert sich insbesondere für das Schaffen russischer und osteuropäischer Komponisten und hat im Laufe seiner Karriere viele wichtige neue Werke aufgeführt, von denen ihm einige gewidmet sind. Sein Name ist eng mit diversen zeitgenössischen Komponisten verbunden, unter anderem mit Alfred Schnittke, Arvo Pärt, Giya Kancheli, Sofia Gubaidulina, Valentin Silvestrov, Luigi Nono, Edison Denisov, Aribert Reimann, Pēteris Vasks, John Adams, Victor Kissine, Michael Nyman, Philip Glass, Leonid Desyatnikov und Astor Piazzolla; seine Interpretationen sind traditionsbewusst, aber gleichzeitig frisch, originell und lebendig. Kremer hat die zeitgenössischen Komponisten und die Neue Musik im Violinfach ohne jeden Zweifel intensiver und nachhaltiger gefördert als jeder andere international erfolgreiche Solist.
Kremer hat bereits mehr als 120 Alben aufgenommen; viele erhielten für ihre bemerkenswert tiefgründigen Interpretationen bedeutende internationale Preise. Die lange Liste seiner Auszeichnungen umfasst unter anderem den Ernst von Siemens Musikpreis, das Große Bundesverdienstkreuz, den Moskauer Triumph-Preis, den UNESCO-Musikpreis und den Preis Una vita nella musica – Artur Rubinstein. 2016 wurde Gidon Kremer zudem ein Praemium Imperiale verliehen, der allgemein als Nobelpreis der Musik gilt.
1997 gründete Kremer das Kammerorchester Kremerata Baltica zur Förderung herausragender Nachwuchsmusiker aus dem Baltikum. Das Ensemble unternimmt regelmäßig ausgedehnte Konzertreisen und hat bereits fast 30 Alben bei Nonesuch Records, Deutsche Grammophon, Burleske und ECM aufgenommen.
In der Saison 2016/17 leitete Gidon Kremer die beiden Jubiläums-Tourneen der Kremerata Baltica, anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Orchesters und zur Feier von Kremers 70. Geburtstag durch Nordamerika und Europa.

gidonkremer.net

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Maciej Frąckiewicz, Ioana Cristina Goicea & Theo Plath — Junge Reihe
Jul
1
7:30 PM19:30

Maciej Frąckiewicz, Ioana Cristina Goicea & Theo Plath — Junge Reihe

 
Maciej Frąckiewicz, Ioana Cristina Goicea & Theo Plath

Maciej Frąckiewicz,
Ioana Cristina Goicea
& Theo Plath

Maciej Frąckiewicz (Akkordeon)
Ioana Cristina Goicea (Violine)
Theo Plath (Fagott)

Ling-Hsuan Huang (Komposition)

— Beginn 19.30 Uhr —

Programm

Mikołaj Majkusiak (*1983) —
Sonate für Violine und Akkordeon

George Enescu —
„Ménétrier“ aus „Impressions d‘enfance“
Suite Op. 28 für Violine

Solo Fritz Kreisler —
Rezitativ und Scherzo für Violine Solo

Johann Sebastian Bach — Präludium und Fuge
fis-Moll BWV 883 (WTK II)
(Akkordeon solo)

Ling-Hsuan Huang (*1991) —
Auftragswerk
— Uraufführung

— Pause —

Johann Sebastian Bach —
Suite für Violoncello Nr. 1
G-Dur BWV 1007
(Fagott solo)

Olga Neuwirth (*1968) —
In Nacht und Eis
für Fagott und Akkordeon

Reinhold Glière —
Auswahl aus den Duos
für Violine und Cello (Fagott)

Astor Piazzolla —
Le Grand Tango
für Violine und Akkordeon

Maciej Frąckiewicz —

Maciej Frąckiewicz, geb. 1988 in Bialystok, Polen, studierte an der Uniwersytet Muzyczny Fryderyka Chopina in Warschau, Polen (bei K. Baran), der Escola Superior de Música de Catalunya in Barcelona, Spanien (bei I. Alberdi) und der Hochschule für Musik Detmold (bei G. Stopa). Ab 2016 studiert er an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Mie Miki (Exzellenzstudiengang Konzertexamen).
Er hat erste Preise beim 20. Arrasate Hiria 2012 in Spanien und 2010 beim Carlo Civardi in Val Tidone (Italien) gewonnen sowie 2013 die polnischen Kulturpreise Paszport Polityki und Fryderyk. 2015 erhielt er den GWK-Förderpreis Musik, Münster und 2017 den Folkwang Preis, Essen. 2018 wurde er mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet.
Maciej Frąckiewicz spielte bereits Sinfoniekonzerte mit den meisten polnischen Orchestern, u. a. den Warschauer Philharmonikern, NOSPR Kattowitz und dem Polnischen Rundfunk-Sinfonieorchester Warschau.
Ein wichtiger Teil seiner künstlerischen Tätigkeit ist eine enge Zusammenarbeit mit Komponisten u. a. mit K. Penderecki, Z. Krauze, D. Przybylski, W. Blecharz und J. Szmytka. Maciej Frąckiewicz war an mehr als 80 Uraufführungen beteiligt.
Ab 2018 leitet Maciej Frąckiewicz die internationale Akkordeonklasse an der Hochschule für Musik Detmold.

 

Ioana Cristina Goicea —

Ioana Cristina Goicea, geboren 1992 in Bukarest/Rumänien, stammt aus einer Musikerfamilie.
Sie gewann bereits eine Vielzahl internationaler Preise und Auszeichnungen. Neben dem 1. Preis in der Michael Hill Violin Competition (2017) errang sie den 1. Preis und Publikumspreis beim internationalen Johannes Brahms Wettbewerbs 2013. Sie ist Preisträgerin des Fritz Kreisler Wettbewerbs 2014 in Wien und des Associazione Chamber Music Trio di Trieste Kammermusikwettbewerb 2015. 2017 wurde sie mit dem Carl-Flesch-Preis ausgezeichnet, 2018 mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Violine solo.
Ioana Cristina Goicea gastierte bereits in vielen renommierten Konzerthäusern und bei Festivals: Het Concertgebouw Amsterdam, Konzerthaus Wien, St Martin-in-the-Fields London, Stadthalle Heidelberg und u. a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Shanghai International Arts Festival und dem Hamburger Kammermusikfest. Sie spielte solistisch u. a. mit der George Enescu Philharmonie Bukarest, dem Auckland Philarmonia Orchestra, der Baden-Baden Philharmonie und dem Südwestdeutschen Kammerorchester. Neben ihrer Solistentätigkeit ist sie eine begeisterte Kammermusikerin. So war sie u. a. 2016 bei der Kammermusik Akademie Heidelberger Frühling und 2017, zusammen mit Ihrem Klaviertrio Ovide bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker.
Ioana Cristina Goicea studiert bei Prof. K. Wegrzyn an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.
Als Stipendiatin und Preisträgerin der Deutschen Stiftung Musikleben spielt sie seit 2013 eine Violine von Giambattista Guadagnini, Parma 1761, aus dem Besitz der Bundesrepublik Deutschland.

 

Theo Plath —

Theo Plath, geb. 1994 in Koblenz, ist erster Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, zuletzt des Deutschen Musikwettbewerbs 2018 in der Kategorie Fagott solo. Er konzertiert solistisch mit bedeutenden Orchestern in Deutschland und im Ausland und ist als gefragter Kammermusiker regelmäßiger Gast renommierter Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Davos Festival und den Spannungen in Heimbach. Er musiziert dort mit Musikern wie Lars Vogt, Christian Tetzlaff, Antje Weithaas, Vilde Frang und Maximilian Hornung. Außerdem ist Theo Plath Mitglied des Monet Bläserquintetts.
2015 erschien seine erste CD, auf der er zusammen mit Ramón Ortega Quero, Sebastian Manz und Marc Gruber die Sinfonia concertante von W. A. Mozart zu hören ist.
Zurzeit studiert Theo Plath im Master bei Dag Jensen an der Hochschule für Musik und Theater München.
Regelmäßig engagiert er sich bei der Initiative Rhapsody in School und vermittelt seine Begeisterung für klassische Musik an Schüler in ganz Deutschland.
Im Jahr 2018 ist Theo Plath Solofagottist der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern.

 

Ling-Hsuan Huang —

Ling-Hsuan Huang, geb. 1991 in Taoyuan, Taiwan, erlernte früh Klavier und Bratsche. Mit 15 Jahren erhielt sie ihren ersten Kompositionsunterricht. Ab 2009 studierte sie Komposition in Taipeh bei Shan-Hua Chien und später bei Walter Zimmermann und Anton Safronov an der Universität der Künste Berlin (2013-2016). 2016 begann sie ihr Studium Solistenexamen bei Wolfgang Rihm an der Hochschule für Musik Karlsruhe.
Ihr Werkverzeichnis umfasst Solowerke, Kammermusik, Ensemblestücke, Orchesterstücke und Kindertheater. Sie arbeitet auch mit chinesischer traditioneller Musik und taiwanischer Volksmusik. 2015 gewann sie den 2. Preis beim Kompositionswettbewerb des National Taiwan Symphony Orchestra und erhielt den Carl von Ossietzky Kompositionspreis. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 wurde Sie mit dem Kompositionspreis des DMW ausgezeichnet; prämiert wurde ihre Komposition „The Way We Talk“ für Blockflötenduo.

 Mit freundlicher Unterstützung durch die Anja Fichte Stiftung und die Kurt-Alten-Stiftung.

Mit freundlicher Unterstützung
durch die Anja Fichte Stiftung
und die Kurt-Alten-Stiftung.

 Mit freundlicher Unterstützung durch den Deutschen Musikwettbewerb, ein Projekt des Deutschen Musikrats.

Mit freundlicher Unterstützung
durch den Deutschen Musikwettbewerb,
ein Projekt des Deutschen Musikrats.

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Pavel Haas Quartet mit Werken von Smetana, Janáček und Dvořák
Oct
5
7:30 PM19:30

Pavel Haas Quartet mit Werken von Smetana, Janáček und Dvořák

 
Pavel-Haas-Quartet

Pavel Haas Quartet

Veronika Jarůšková (Violine)
Marek Zwiebel (Violine)
Jiří Kabát (Viola)
Peter Jarůšek (Violoncello)

— Beginn 19.30 Uhr —

Programm

Bedřich Smetana —
Streichquartett Nr. 2 d-Moll

Leoš Janáček —
Streichquartett Nr. 1
‚Kreutzer Sonate‘

— Pause —

Antonín Dvořák —
Streichquartett Nr. 14
As-Dur op. 105

Pavel Haas Quartet —

Das als „aufregendstes Streichquartett der Welt“ (Gramophone) bezeichnete Pavel Haas Quartett wurde 2002 gegründet und nannte sich nach dem tschechischen Komponisten Pavel Haas (1899-1944), der 1941 nach Theresienstadt deportiert und drei Jahre später in Auschwitz ermordet wurde. Zu seinem musikalischen Erbe zählen drei wunderbare Streichquartette. Seit dem Gewinn des italienischen „Premio Paolo Borciani“ Streichquartett-Wettbewerbs im Jahr 2005 ist das Pavel Haas Quartett in den wichtigsten Konzerthallen der Welt aufgetreten und hat sieben preisgekrönte CDs veröffentlicht, die von Publikum und Presse gleichermaßen gelobt wurden.
Das in Prag ansässige Quartett hat bei führenden Persönlichkeiten der Streichquartettwelt studiert, eine besonders enge Verbindung besteht zu Milan Škampa, dem legendären Bratschisten des Smetana Quartetts.
In der Saison 2017-18 debütierte das Quartett im Wiener Musikerverein, der Elbphilharmonie Hamburg, dem Pierre Boulez-Saal Berlin und der Taipei National Concert Hall. Ein weiteres Highlight war die Aufführung von Martinůs Konzert für Streichquartett und Orchester zusammen mit den Essener Philharmonikern unter Tomáš Netopil. Das Quartett folgte vielen Wiedereinladungen, darunter Konzerte in der Wigmore Hall, im Concertgebouw Amsterdam, im LG Arts Center Seoul und bei den Schwetzinger SWR Festspielen. Tourneen führten das Quartett durch die USA und Asien.
Das Pavel Haas Quartett nimmt exklusiv für das tschechische Label Supraphon auf. Für seine Aufnahmen mit Werken von Dvořák, Smetana, Schubert, Janáček, Haas und Prokofjew erhielt es zahlreiche Preise. Darunter mehrfach die Auszeichnung durch die Gramophone Awards sowie den „Diapason d’Or de l’annee“.
Bereits 2007 wurde das Quartett in das Rising Stars-Programm der Europäischen Konzertsaal-Vereinigung (ECHO) aufgenommen und trat daraufhin in zahlreichengroßen Sälen weltweit auf. Von 2007 bis 2009 nahm es am BBC New Generation Artists Scheme teil und erhielt 2010 einen Special Ensemble Scholarship des Borletti-Buitoni Trusts.

pavelhaasquartet.com

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Marc Bouchkov & Georgiy Dubko mit Werken von Brahms, Ysaÿe und Schubert — Junge Reihe
Sep
19
7:30 PM19:30

Marc Bouchkov & Georgiy Dubko mit Werken von Brahms, Ysaÿe und Schubert — Junge Reihe

 
Marc Bouchkov

Marc Bouchkov
& Georgiy Dubko

Marc Bouchkov (Violine)
Georgiy Dubko (Klavier)

— Beginn 19.30 Uhr —

Programm

Johannes Brahms —
Sonate Nr. 2
A-Dur op. 100

Eugène Ysaÿe —
Étude en forme de valse

— Pause —

Eugène Ysaÿe —
Sonate für Violine solo Nr. 5
G-Dur, op. 27

Franz Schubert —
Fantasie für Violine und Klavier
C-Dur, op. 159, D934

Marc Bouchkov —

Der Ausdruck in der Musik ist es, der Marc Bouchkov stets antreibt. Sein Spiel ist nicht nur begründet auf einer umfassenden Kenntnis der Partituren, des historischen Kontexts und der Authentizität der Interpretation, er versteht seine Aufführung auch als unmittelbare Vermittlung von Inhalten. Die Nähe des Klangs der Geige zur menschlichen Stimme ist für ihn Inspiration und Antrieb, Gefühle und Emotionen wiederzugeben und für die Zuhörer erlebbar zu machen.
Marc Bouchkovs Weg ist gesäumt von zahlreichen internationalen Auszeichnungen. So gewinnt er Erste Preise beim „Concours International pour Violon Henri Koch“ und bei der „European Young Concert Artists Audition“ in Leipzig. Schließlich gewinnt er 2013 den Ersten Preis bei der „Montreal International Musical Competition“ und wird zum Preisträger der Stiftung Juventus von Georges Gara ernannt. Kürzlich erhielt er den LOTTO Förderpreis des Rheingau Musik Festivals. Von Oktober 2014 bis Juli 2017 studierte Marc Bouchkov als Junger Solist im Aufbaustudium an der Kronberg Academy bei Mihaela Martin.
Sein vielseitiges solistisches und kammermusikalisches Wirken führt Marc Bouchkov u. a. zum Heidelberger Frühling, dem Rheingau Musik Festival und der Schubertiade Schwarzenberg. Im Oktober 2016 gab er sein Debüt in der Londoner Wigmore Hall, wo er den London Music Masters Preis erhielt.
Die Saison 2017/18 begann für Marc Bouchkov mit der Veröffentlichung seines ersten Albums mit Werken von u.a. Ysaye, Chausson. Im November 2017 wurde es mit einem Diapason Découverte ausgezeichnet und für den ICMA 2018 nominiert.

bouchkov.com

 

Georgiy Dubko —

Der 1983 in der Ukraine geborene Georgiy Dubko begann im Alter von sieben Jahren Jazz und Klavier zu studieren. Parallel zu seiner Ausbildung an der National Music Academy in Kiew studierte er am Conservatoire Régional de Toulouse und machte anschließend am Pariser Konservatorium für Musik und Tanz seinen Master mit Schwerpunkt Korrepetition.
Als Solist und Kammermusiker spielt er zahlreiche Konzerte in Europa und Kanada und bei den Festivals von OSM Virée Classique, Radio France et Montpelier und Mecklenburg- Vorpommern.
Gegenwärtig ist Georgiy Dubko Solorepetitor und musikalischer Assistent an der Hamburgischen Staatsoper.

 
 Mit freundlicher Unterstützung durch die Anja Fichte Stiftung und die Kurt-Alten-Stiftung.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Anja Fichte Stiftung und die Kurt-Alten-Stiftung.

 
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Tetzlaff Quartett & Christian Tetzlaff (Solo) mit Werken von Schostakowitsch, Beethoven und Bartók
May
24
7:30 PM19:30

Tetzlaff Quartett & Christian Tetzlaff (Solo) mit Werken von Schostakowitsch, Beethoven und Bartók

 
Tetzlaff Quartett

Tetzlaff Quartett

Programm

Dimitrij Schostakowitsch —
Streichquartett Nr. 11 f-Moll op. 122
(1966)

Ludwig van Beethoven —
Streichquartett Nr. 13 B-Dur op. 130
mit Großer Fuge op. 133

Christian Tetzlaff (Violine)
Elisabeth Kufferath (Violine)
Hanna Weinmeister (Viola)
Tanja Tetzlaff (Violoncello)

 

— Beginn 19.30 Uhr —

 
 
Christian Tetzlaff

Christian Tetzlaff

—  Beginn 21.30 Uhr —

Programm

Béla Bartók —
Sonate für Violine solo Sz 117
(1944)

 

 In Kooperation mit den KunstFestSpielen Herrenhausen. Einzelkarten ab Januar 2018 über den Vorverkauf der KunstFestSpiele.

In Kooperation mit den KunstFestSpielen Herrenhausen.
Einzelkarten ab Januar 2018 über den Vorverkauf der KunstFestSpiele.

 

Tetzlaff Quartett
Die gemeinsame Leidenschaft für Kammermusik führte Christian und Tanja Tetzlaff sowie Hanna Weinmeister und Elisabeth Kufferath 1994 zur Gründung eines Streichquartettes – das Tetzlaff Quartett war geboren. Seither hat sich dieses Ensemble zu einem der gefragtesten Quartette der mittleren Generation entwickelt.
Regelmäßige Konzerte führen das Tetzlaff Quartett in alle wichtigen Konzertorte Deutschlands; außerdem nach Frankreich, Italien, Belgien, Großbritannien, die Schweiz sowie in die USA. Das Ensemble ist zu Hause auf den großen internationalen Podien wie dem Auditorium du Louvre in Paris, der Wigmore Hall London, in der Société Philharmonique in Brüssel, im Wiener Musikverein und im Concertgebouw Amsterdam. Es ist gern gesehener Gast bei internationalen Festivals wie den Berliner Festwochen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Heidelberger Frühling. In dieser Saison geht das Ensemble auf eine ausgedehnte USA Tournee und ist außerdem u.a. in London, Hamburg, Hannover, Köln sowie Schwetzingen zu Gast.
2010 erschien die erste CD beim Label Avi mit Quartetten von Schönberg und Sibelius; 2013 folgte eine Aufnahme mit Bergs Lyrischer Suite und Mendelssohns 2. Streichquartett, die letzte CD mit Werken von Haydn und Schubert erschien 2017 bei Ondine.

Christian Tetzlaff —
Gleichermaßen heimisch im Repertoire der Klassik und Romantik sowie des 20. Jahrhunderts, hat Christian Tetzlaff Maßstäbe mit seinen Interpretationen der großen Violinkonzerte gesetzt. Als Solist und Kammermusiker gastiert er regelmäßig in allen internationalen Musikmetropolen. Er spielt eine Violine von Peter Greiner.

Elisabeth Kufferath —
Seit 2009 hat sie eine Professur für Violine an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover inne. Sie ist eine begehrte Kammermusikpartnerin; engagiert für zeitgenössische Musik (UA u. a. von Manfred Trojahn und Elliott Carter). Sie spielt eine Violine von Peter Greiner.

Hanna Weinmeister —
Seit 1998 ist sie als Erste Konzertmeisterin beim Orchester der Oper Zürich verpflichtet. Sie spielt eine Bratsche von Peter Greiner.

Tanja Tetzlaff —
Solistisch wie kammermusikalisch konzertiert Tanja Tetzlaff in ganz Europa sowie in den USA, in Australien und Japan und ist regelmäßig zu Gast bei internationalen Festivals. Sie spielt ein Violoncello von Giovanni Baptista Guadagnini aus dem Jahre 1776.

 

Christian Tetzlaff
Konzerte mit Christian Tetzlaff werden oft zu einer existenziellen Erfahrung für Interpret und Publikum gleichermaßen, altvertraute Stücke erscheinen plötzlich in völlig neuem Licht. Daneben lenkt er den Blick immer wieder auf vergessene Meisterwerke wie das Violinkonzert von Joseph Joachim, für das er sich erfolgreich stark gemacht hat, und versucht, wirklich gehaltvolle neue Werke wie das von ihm uraufgeführte Violinkonzert von Jörg Widmann im Repertoire zu etablieren. Er pflegt ein ungewöhnlich breites Repertoire und gibt rund 100 Konzerte proJahr. Christian Tetzlaff war „Artist in Residence“ bei den Berliner Philharmonikern, hat eine mehrere Spielzeiten umfassende Konzertserie mit dem Orchester der New Yorker Met unter James Levine bestritten und gastiert regelmäßig u.a. bei den Wiener und den New Yorker Philharmonikern, dem Concertgebouworkest und den großen Londoner Orchestern. Dabei arbeitet er mit Dirigenten wie Andris Nelsons, Robin Ticciati und Vladimir Jurowski zusammen.
Was den Stil von Christian Tetzlaff so einzigartig macht: Er nimmt den Notentext wörtlich, er versteht Musik als Sprache, und er liest die großen Werke als Erzählungen, die existenzielle Einsichten spiegeln. Was so selbstverständlich klingt, ist im Konzertalltag ein ganz ungewöhnlicher Ansatz.
Wenn Christian Tetzlaff den Notentext so tief wie möglich zu erfüllen versucht, dann zeigen sich die altbekannten großen Werke oft in neuer Klarheit und Schärfe. Als Geiger versucht Tetzlaff hinter dem Werk zu verschwinden – und das macht seine Interpretationen paradoxerweise sehr individuell. Zum zweiten „spricht“ Christian Tetzlaff mit seiner Geige. Sein Spiel umfasst, wie die menschliche Sprache, eine große Bandbreite an Ausdrucksmöglichkeiten und ist nicht allein auf Wohlklang und virtuosen Glanz ausgerichtet. Vor allem aber versteht er die Meisterwerke der Musikgeschichte als Geschichten, die von zentralen Erfahrungen handeln. In ihrer Musik haben die großen Komponisten intensivste Gefühle, höchstes Glück und tiefste Krisen verarbeitet und so begibt sich auch Christian Tetzlaff als Musiker in die Grenzbereiche der Gefühle – und der musikalischen Gestaltung. In vielen Stücken geht es um nichts Geringeres als um Leben und Tod. Das dem Publikum zu vermitteln, ist Christian Tetzlaffs Ziel.
 

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BRuCH Ensemble mit Werken von Ravel, Lachenmann, Kampe, Schöllhorn und Krüger — Junge Reihe
Apr
5
7:30 PM19:30

BRuCH Ensemble mit Werken von Ravel, Lachenmann, Kampe, Schöllhorn und Krüger — Junge Reihe

 
BRuCH Ensemble

BRuCH Ensemble

Sally Beck (Flöte)
Ella Rohwer (Cello)
Claudia Chan (Klavier)
Marie Heeschen (Sopran)

 

— Einführung 18.45 Uhr —

Programm

Maurice Ravel —
Chanson madécasses (1925/26)

Helmut Lachenmann —
temA (1968)

Gorden Kampe —
Feedbacks, Löffel, Tanzbares

Johannes Schöllhorn —
Vor Augen (1993)

Matthias Krüger —
Wie ein Stück Fett (2016)

 

Die Musikerinnen Sally Beck (Flöte), Ella Rohwer (Cello), Claudia Chan (Klavier) und Marie Heeschen (Sopran) haben sich an der Hochschule für Musik und Tanz Köln kennengelernt. Alle vier haben sich bereits vor der Gründung des Ensemble BRuCH im Jahr 2013 intensiv mit Neuer Musik auseinander gesetzt und führen dieses Interesse in der gemeinsamen Arbeit fort.
Leidenschaftlich widmen sie sich der Interpretation zeitgenössischer Werke des 20. und 21. Jahrhunderts und haben mit Komponisten wie Helmut Lachenmann, Gordon Kampe und Johannes Schöllhorn gearbeitet. Außerdem entwickeln sie seit Ihrer Gründung mit jungen Komponisten neue Kompositionen in enger Zusammenarbeit. So haben sowohl Ricardo Eizirik, Giovanni Biswas, Matthias Krüger wie auch Julien Jamet und José Miguel Arellano ArmijoWerke für BRuCH geschrieben.
Ihre Konzertprogramme bestechen durch die reizvolle Mischung aus Neuer Musik und impressionistischen Klängen die durch die ungewöhnliche Besetzung aus Klavier, Flöte, Cello und Gesang unterstrichen wird. Seit 2014 wird das Ensemble BRuCH gefördert durch ein Stipendium der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung. Im selben Jahr haben die Musikerinnen den 2. Preis des Karlsruher Wettbewerbs für die Interpretation zeitgenössischer Musik gewonnen.
2015 haben die vier jungen Musikerinnen erstmals bei dem Acht Brücken Festival Köln wie auch dem Zeitgenuss Festival Karlsruhe gastiert. Seit 2016 werden sie gefördert durch ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerb wie auch ein Stipendium der Marie-Luise Imbusch Stiftung Lübeck. Außerdem wurden sie für die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler ausgewählt.
Das Ensemble hat bereits bundesweit Konzerte gespielt und beteiligt sich an der Nachwuchsförderung junger Komponisten. So werden Sie 2017 mehrfach als Dozentinnen mit
Preisträgern der Kategorie Komposition des Wettbewerbs Jugend Musiziert arbeiten.
2017 werden weitere Aufnahmen wie auch ein Porträt des BRuCH Ensembles im WDR und Deutschlandfunk gesendet. 
 

 Mit freundlicher Unterstützung durch den Deutschen Musikwettbewerb, ein Projekt des Deutschen Musikrats.

Mit freundlicher Unterstützung durch den Deutschen Musikwettbewerb, ein Projekt des Deutschen Musikrats.

 
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Trio Gaspard mit Werken von Haydn, Zimmermann, Enescu und Ravel — Junge Reihe
Mar
22
7:30 PM19:30

Trio Gaspard mit Werken von Haydn, Zimmermann, Enescu und Ravel — Junge Reihe

 
Trio Gaspard

Trio Gaspard 

Jonian Ilias Kadesha (Violine)
Vashti Hunter (Violoncello)
Nicholas Rimmer (Klavier)
Luka Fritsch (Tanz)

 

— Einführung 18.45 Uhr —

Programm

Joseph Haydn —
Trio in E-Dur Hob.XV: 28

Bernd A. Zimmermann —
Présence - Ballet blanc en cinq scènes

George Enescu —
Sérénade lointaine

Maurice Ravel —
Trio in a-Moll

 

Immer wieder wird das Trio, dessen Mitglieder aus Deutschland, Griechenland und Großbritannien stammen, in bedeutende, internationale Konzertsäle eingeladen, wie die Wigmore Hall, Berliner Philharmonie, Schloss Grafenegg Österreich, Salle Molière Lyon, NDR Rolf Liebermann Studio, Elbphilharmonie und Laeiszhalle Hamburg, Shanghai Symphonie Hall sowie Festivals wie Heidelberger Frühling, Mantua Kammermusikfestival und PODIUM Festival Esslingen aufzutreten. Wichtige Engagements in den kommenden Spielzeiten sind Konzerte in Belfast, Trieste, Neapel, Bern, Heidelberg sowie im neuen Pierre Boulez Saal in Berlin.
Neben dem Erforschen und Repräsentieren des traditionellen Klaviertrio-Repertoires, arbeitet das Trio regelmäßig mit zeitgenössischen Komponisten zusammen und ist bestrebt, selten gespielte Meisterwerke zu entdecken. 2017 wird Trio Gaspard ein Auftragswerk des irischen Komponisten Gareth Williams an der Belfast Music Society zur Uraufführung bringen, das von der BBC ausgestrahlt wird.
Das Trio, hat regelmäßig mit Hatto Beyerle, dem Mitbegründer des Alban Berg Quartetts, zusammengearbeitet. Ebenfalls studierte das Ensemble an der Europäischen Kammermusikakademie. Das Trio selbst hat bereits eigene Lehrerfahrungen gesammelt: In Meisterkursen an der Kyung-Hee University Seoul und als Jurymitglieder sowie Klaviertrio-in-Residence beim Shanghai Chamber Music Festival 2016. Anstehende Meisterkurse umfassen Residenzen an der Dartington International Summer School und beim Belfast International Arts Festival in Großbritannien. Zuletzt wurde das Trio Gaspard zu Junior Fellows in Chamber Music am Royal Northern College of Music (RNCM) ernannt, wo es ab September 2017 junge Ensembles unterrichten wird.
Alle drei Mitglieder sind auch erfolgreiche Solisten. Sie sind Preisträger bei internationalen Wettbewerben: „Prager Frühling“ Cellowettbewerb, Leopold Mozart Violinwettbewerb, „Deutsche Musikwettbewerb“ und Parkhouse-Award London.
 

 Mit freundlicher Unterstützung durch die Anja Fichte Stiftung.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Anja Fichte Stiftung.

 
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Ma’alot Quintett mit Werken von Ligeti, Beethoven, Glanert und Dvořák
Feb
22
7:30 PM19:30

Ma’alot Quintett mit Werken von Ligeti, Beethoven, Glanert und Dvořák

 
Ma’alot Quintett

Ma’alot Quintett

Stephanie Winker (Flöte)
Christian Wetzel (Oboe)
Ulf-Guido Schäfer (Klarinette)
Sibylle Mahni (Horn)
Volker Tessmann (Fagott)

Programm

Ludwig van Beethoven —
Die Geschöpfe des Prometheus op. 43
(Harmoniemusik für Bläserquintett von Guido Schäfer)

György Ligeti —
Sechs Bagatellen für Bläserquintett
(1953)

Detlef Glanert —
Déjà vu

Antonin Dvořák —
Quintett F-Dur op.96
(nach dem amerikanischen Quartett)

 

„Ma’alot“ stammt aus dem Hebräischen und meint den „Weg zu Harmonie und Einklang“.
Das Ma’alot Quintett gehört seit seiner Gründung im Jahre 1986 international zu den führenden Kammermusikensembles. Vier erste Preise bei großen internationalen Kammermusikwettbewerben, u.a beim Wettbewerb der ARD in München, ebneten dem Ma’alot Quintett direkt nach seiner Gründung den Weg zu bedeutenden Musikfestivals, zu Produktionen an Deutschlands Rundfunkanstalten sowie zu einer regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland.
Das Repertoire des Ensembles umfasst die gesamte Bläserquintett-Literatur von der Klassik bis zur Avantgarde. Einzigartig sind die von Ensemblemitglied Ulf-Guido Schäfer dem Quintett „auf den Leib“ geschriebenen Bearbeitungen, die auch komplett auf CD zu hören sind.
Besonderes Anliegen ist dem Ensemble die Zusammenarbeit mit Komponisten, um in der Neuen Musik eine Erweiterung des Repertoires zu fördern.
Konzertagenturen, Veranstalter, Produzenten und Künstler unterstützen das Ma’alot Quintett bei der Realisierung neuer, auch experimenteller Ideen. Die Zusammenarbeit mit der Plattenfirma Dabringhaus & Grimm setzt die Reihe der in der Fachwelt einhellig gelobten CD-Produktionen fort. 2006 erhielt ihre CD mit Eigenbearbeitungen von Werken Antonín Dvořák den Echo-Preis, ebenso wie die zuletzt erschienene CD mit Harmoniemusiken zu Rossinis „Tancredi“ und „La Cenerentola“. Im Herbst 2012 erschien eine CD mit Mendelssohns Sommernachtstraum.
Im Rahmen einer USA-Tournee spielte das Ensemble auf Einladung der Harvard Music Association Boston die Uraufführung einer Auftragskomposition von Detlev Glanert, geschrieben für das Ma’alot Quintett.
Alle Mitglieder des Ensembles haben Solo-Positionen in bedeutenden deutschen Orchestern oder lehren als Professoren an Musikhochschulen.
Das 25-jährige Bühnenjubiläum des Quintetts in der Saison 2011 wurde mit Konzertreisen nach Südamerika und Asien sowie mit der Gründung seines Bläserfestivals in Rheda-Wiedenbrück gefeiert.
Seit 2014 findet das Festival im Rittergut Störmede, Westfalen, statt.

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Rolston String Quartet mit Werken von Schumann, Mozart und Di Castri — Junge Reihe
Feb
1
7:30 PM19:30

Rolston String Quartet mit Werken von Schumann, Mozart und Di Castri — Junge Reihe

 
Rolston String Quartet

Rolston String Quartet

Luri Lee (Violine)
Jeffrey Dyrda (Violine)
Hezekiah Leung (Viola)
Jonathan Lo (Violoncello)

 

— Einführung 18.45 Uhr —

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart —
Streichquartett A-Dur KV464

Zosha Di Castri —
Streichquartett Nr. 1

Robert Schumann —
Streichquartett A-Dur op.41/3

 

Als Gewinner der Chamber Music Yellow Springs Competition und Preisträger des M-Prize und der Bordeaux International String Quartet Competition, trat das 2013 gegründete kanadische Rolston String Quartet bereits in den USA, Kanada und Europa auf, so im Kennedy Center, in der Harris Hall, Koerner Hall und im Auditorium de Bordeaux.
Das Quartett arbeitete bereits mit Künstlern wie Andrés Díaz, Gil Kalish, Mark Morris, Jon Kimura Parker, Barry Shiffman und Miguel da Silva zusammen sowie mit den Komponisten John Luther Adams und Brian Current.
Zurzeit sind die jungen Musiker Graduate Quartet-in-Residence an der Rice University’s Shepherd School of Music in Houston. Zuvor waren sie bereits Quartet-in-Residence und Stipendiatenensemble der Académie musicale de Villecroze, des Aspen Music Festivals, des Banff Centres, des Robert Mann String Quartet Institutes und des Yehudi Menuhin Chamber Music Festivals. Seit der Saison 2016/17 ist das Rolston String Quartet auf Einladung des St. Lawrence String Quartets im Rahmen des John Ladd Preises Quartet-in-Residence der Stanford University.
Wichtige künstlerische Impulse erhielt das junge Quartett von seinen Mentoren James Dunham (Cleveland Quartet), Norman Fischer und Kenneth Goldsmith; Steven Dann, Paul Kantor, Barry Shiffman, Miguel da Silva, Mark Steinberg und Alastair Tait unterstützten das Ensemble zusätzlich.
Im Januar und Februar 2017 ging das Quartett auf eine erste Europatournee und begeisterte dabei u.a. in Hamburg, Frankfurt, Nürnberg, Bremen und Berlin Publikum und Presse. Im Juni 2017 und April 2018 wird das junge Ensemble erneut in Europa, u.a. in Amsterdam, Köln, Prag, Eisenstadt und bei den Schwetzinger Festspielen, zu erleben sein.
Das Rolston String Quartet wird ab Herbst 2017 fellowship Quartet-in-Residence der Yale School of Music sein. Benannt hat sich das Rolston String Quartet nach dem kanadischen Geiger Thomas Rolston.

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THE BAY mit Werken von Aperghis, Globokar, Salonen, Vasks, Renzini, Riley und De Rore — Junge Reihe
Nov
12
6:00 PM18:00

THE BAY mit Werken von Aperghis, Globokar, Salonen, Vasks, Renzini, Riley und De Rore — Junge Reihe

 
THE BAY

THE BAY
Musik zwischen Wildnis
und Zivilisation

Myriam Ghani (Flöte)
Tilmann Hoefs (Horn)
Vanessa Porter &
Vera Seedorf (Schlagzeug)
Elisabeth Wirth (Blockflöte)
Letizia Renzini (Elektronik)

 

In seinem Essay “The Bay” beschreibt der englische Schriftsteller Paul Kingsnorth, dass “Wildnis” und Zivilisation sich permanent gegenseitig durchdringen: Ereignisse und Formen, die wir der Zivilisation zurechnen, können auch aus der Perspektive der Wildnis betrachtet und erlebt werden. In dieser Konzertinstallation, die in zwei Arbeitsphasen mit Preisträger_innen und Stipendiat_innen des Deutschen Musikwettbewerbs im Radialsystem V in Berlin entwickelt wurde, gehen Klänge Neuer und Alter Musik aus Naturgeräuschen hervor und fließen wieder in solche zurück. Textausschnitte treffen auf Videosequenzen von Wasser, deren harmonische Ruhe aus der Bewegung entsteht und wechseln ab mit Porträt- “Stills” der Ausführenden, die in slow motion gefilmt sind: All dies ein Erlebnisraum klanglicher Gezeiten, in dem musikalische Energie in verschiedene Ordnungssysteme fließt und sich zyklisch wieder von ihnen befreit.

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Armida Quartett & Modigliani Quartett mit Werken von Mozart, Brahms  und Mendelssohn-Barthold
Oct
13
7:30 PM19:30

Armida Quartett & Modigliani Quartett mit Werken von Mozart, Brahms und Mendelssohn-Barthold

 
Armida Quartett

Armida Quartett

Martin Funda (Violine)
Johanna Staemmler (Violine)
Teresa Schwamm (Viola)
Peter-Philipp Staemmler (Violoncello)

 
Modigliani Quartett

Modigliani Quartett

Amaury Coeytaux (Violine)
Loïc Rio (Violine)
Laurent Marfaing (Viola)
François Kieffer (Violoncello)

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart — Streichquintett Nr. 4
g-Moll KV 516

Johannes Brahms —
Streichsextett Nr. 1
B-Dur op. 18
(1860)

Felix Mendelssohn Bartholdy —
Oktett Es-Dur op. 20

Armida Quartett
Seit dem spektakulären Erfolg beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2012, bei dem das Armida Quartett mit dem ersten Preis, dem Publikumspreis sowie sechs weiteren Sonderpreisen ausgezeichnet wurde, hat sich die Karriere des jungen Berliner Streichquartetts rasant weiter entwickelt. Von Herbst 2014 bis Ende 2016 war das Quartett in der BBC Reihe „New Generation Artists“ mit zahlreichen Konzerten und Rundfunkaufnahmen unterwegs. Letzte Saison ist das Quartett in der renommierten Konzertreihe „Rising Stars“ der großen Konzerthäuser Europas vertreten – ein weiterer Meilenstein im Werdegang des Ensembles.
Die Konzerte im Rahmen der „Rising Stars“ führen das Armida Quartett in alle wichtigen Musikmetropolen Europas – in Deutschland sind es Baden-Baden, Dortmund, Hamburg, Köln, hinzu kommen Konzerte in Amsterdam, Barcelona , Birmingham, Budapest, Brüssel, Lissabon, London, Luxemburg, Paris, Stockholm sowie Wien. Neben den Konzerten engagiert sich das Quartett auch im Education Bereich sowie mit Meisterkursen vor Ort.
Namensgeber des 2006 in Berlin gegründeten Quartettes ist eine Oper von Haydn, dem „Vater des Streichquartetts“. Das Studium erfolgte bei Mitgliedern des Artemis Quartetts, derzeit arbeitet das Quartett mit Rainer Schmidt (Hagen Quartett) sowie Reinhard Goebel.
Bereits 2011 gewann das Armida Quartett beim Concours de Genève den ersten Preis sowie den Publikumspreis. Zuvor erhielt das junge Ensemble verschiedene Stipendien, unter anderem von der Irene Steels-Wilsing Stiftung sowie der Schierse Stiftung Berlin. 2013 erschien die Debüt-CD des Quartetts mit Werken von Béla Bartók, György Ligeti und György Kurtág und wurde kurz darauf in die Bestenliste des Deutschen Schallplattenpreises aufgenommen. Eine zweite CD mit Streichquartetten von Mozart erschien 2015. Die aktuelle Aufnahme ist eine CD mit Werken von Beethoven und Schostakowitsch.
Neben dem Schwerpunkt der „Rising Stars“ Konzerte ist das Armida Quartett außerdem im Mai 2017 erneut in der Londoner Wigmore Hall zu Gast.  Die regelmäßige Zusammenarbeit mit anderen Künstlern ist dem Armida Quartett ein großes Anliegen – die Musiker haben bereits mit Anna Prohaska, Thomas Hampson, Ewa Kupiec, Max Hornung, Tabea Zimmermann, Jörg Widmann und Daniel Müller-Schott zusammen musiziert. 
Die Mitglieder des Armida Quartetts unterrichten regelmäßig und geben Meisterkurse im In- und Ausland.

 

Modigliani Quartett
Vier beste Freunde taten sich 2003 in Paris zusammen, und mittlerweile blickt das Modigliani Quartett auf eine beeindruckende Karriere zurück. Weltweit hat sich das Ensemble als eines der meistgefragten Quartette der jüngeren Generation etabliert, das regelmäßig in den ehrwürdigsten Konzertsälen und Streichquartettserien auftritt.
Ausgedehnte Tourneen führen sie nach Europa, Nordamerika, Australien, Japan und Korea. Eine besondere Auszeichnung war es für das Modigliani Quartett im März 2017, als erstes Streichquartett im Großen Saal der just eröffneten Elbphilharmonie zu spielen.
Seit 2008 veröffentlichte das Label Mirare sieben CDs der Modiglianis, darunter Werke von Haydn, Mendelssohn, Jugendwerke von Mozart, Schubert und Arriaga, Debussy, Ravel, Saint-Saëns, Dohnányi, Bartók und Dvořák. Die nächste Einspielung, alle drei Schumann Streichquartette, wird im Herbst 2017 erscheinen. Das Quartett öffnet seit jeher sehr gern seine Formation für größere Kammermusikwerke, wobei wunderbare Freundschaften entstanden sind. Regelmäßig treten sie daher mit Künstlern wie Nicholas Angelich, Renaud Capuçon, Marie-Elisabeth Hecker, Sabine Meyer, Daniel Müller-Schott und Jean-Frédéric Neuburger auf.
Seit dem Sommer 2014 hat das Quartett die künstlerische Leitung des nach dreizehn Jahren wieder eröffneten berühmten Evian Festivals am Genfer See übernommen, das sein Renommee seinem damaligen Leiter, Mstislav Rostropowitsch verdankt. Der Erfolg stellte sich sehr schnell ein und das Festival zählt heute wieder
zu den musikalischen Höhepunkten eines jeden Sommers in Europa.
Nach fünfzehn Jahren fühlt sich das Quartett auch reif für die nächste Herausforderung: die Verantwortung zu übernehmen, seine Erfahrung und Wissen an die nächste Generation weiterzugeben. Begonnen haben sie 2016 mit dem „Atelier“ beim Evian Festival, ab Herbst 2017 wird das Quartett eine Reihe von Meisterkursen am Pariser Conservatoire National supérieur de Musique geben.
Dank der großzügigen Unter-stützung von privaten Sponsoren spielt das Quartett auf vier außerge-wöhnlichen alten italienischen Instrumenten.

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Belcea Quartet mit Werken von Haydn, Ligeti und Schubert
Sep
21
7:30 PM19:30

Belcea Quartet mit Werken von Haydn, Ligeti und Schubert

 
Belcea Quartet

Belcea Quartet

Corina Belcea (Violine)
Axel Schacher (Violine)
Krzysztof Chorzelski (Viola)
Antoine Lederlin (Violoncello)

Programm

Joseph Haydn —
Streichquartett D-Dur
Hob. III:34 op. 20/4
„Sonnen-Quartett“

György Ligeti —
Streichquartett Nr. 1
„Metamorphoses nocturnes"
(1953/54)

Franz Schubert —
Streichquartett Nr. 14 d-Moll D 810
„Der Tod und das Mädchen“
(1824)

 

Was das Belcea Quartet im Vorwort zu seiner Gesamtaufnahme der Beethoven Streichquartette schreibt, gilt auch für sein gesamtes künstlerisches Wirken. Die Musiker lassen sich nicht von Grenzen einengen: Kein geographischer Ort und kein Repertoire kann sie einschränken. 1994 am Londoner Royal College of Music gegründet, drängt sich eine Verortung nach Großbritannien auf. Mit der rumänischen Violinistin Corina Belcea und dem polnischen Bratschisten Krzysztof Chorzelski bringen jedoch gleich zwei Gründungsmitglieder eine andere künstlerische Herkunft in das Ensemble ein. Wichtige Impulse bekamen sie zudem von ihren Mentoren, Mitgliedern des Alban Berg und des Amadeus Quartetts. Dieses Spektrum wird durch die französischen Musiker Axel Schacher (Violine) und Antoine Lederlin (Violoncello) erweitert. Das Belcea Quartet verbindet seine mannigfaltigen Einflüsse zu einer gemeinsamen musikalischen Sprache.
Das Belcea Quartet kann auf eine beeindruckende Diskographie verweisen. Während der langen Kooperation mit EMI Classics hat das Quartett alle Streichquartette von Britten & Bartók sowie Werke von Schubert, Mozart und Dutilleux u.a. eingespielt. 2012 und 2013 haben die Musiker sämtliche Beethoven Streichquartette für ZigZag Territories, das neue Exklusiv-Label des Ensembles, im Benjamin Britten Studio in Snape, aufgenommen. Für diese und vorherige Einspielungen wurden die vier mit bedeutenden Preisen geehrt. Das Belcea Quartet teilt sich seit 2010 eine Residenz mit dem Artemis Quartett am Konzerthaus Wien. Ab der Saison 2017/ 2018 ist das Quartett Artist-in-Residence im neuen Pierre Boulez Saal in Berlin. Die Musiker haben zudem eine eigene Stiftung gegründet, deren Ziel die Förderung und die Inspiration junger Streichquartette durch intensive gemeinsame Probenarbeit ist. Außerdem unterstützt sie führende zeitgenössische Komponisten durch die Erteilung von Auftragskompositionen, die vom Quartett uraufgeführt werden.

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